Am Pfingstsonntag, d. 24. Juni 1943. schlug in einem Neustädter Bunker während eines US-Luftwaffenangriffs eine Luftmine ein. Im Bunker hatten Anwohner der anliegenden Hermannstraße und Wulfhoopstraße Schutz gesucht. Während Frau Emmi Brinkmann mit ihren Kindern durch Zufall den Angriff überlebten, fanden 66 Neustädter/innen den Tod im Tiefbunker. Weitere 33 wurden verletzt, 15 blieben vermisst. Die meisten starben durch Erstickung, weil die Bombenexplosion ihnen die Luft zum Atmen entzog.
Am 13.06.1986 wurde vom damaligen Ortsamtsleiter Rosebrock und dem Pastor der Zionsgemeinde, Herrn Hans-Günther Sanders, eine Gedenktafel enthüllt, die hauptsächlich von den Anwohnern der beiden Straßen finanziert worden war. 2003 wurde, als der Park umgestaltet wurde, die Tafel versetzt. Die Tafel, die von den Stahlwerken Bremen erstellt und gespendet worden war, wurde danach in den Parkanlagen an der Ecke Neustadtscontrescarpe/Hermannstraße aufgestellt. Gleichzeitig wurde von den Gartenarbeitern der ehemaligen Bunker ausgegegraben. Im Inneren fand man noch einige Leichnahmen der Opfer. Diese sind anschließend auf dem Riendsberger Friedhof in Schwachhausen beigesetzt worden.
Leider wurde die Gedenktafel öfters, wahrscheinlich von Metalldieben, gestohlen oder beschädigt. Nur durch das Engagement der Anwohner/innen wurde sie immer wieder ersetzt.









Eine Liste über Bunker aus Bremen mit kurzen Beschreibungen und Bildern findet man hier:
http://www.relikte.com/brm_ls_lsb/anmerkungen.htm