Alternativer Antifaschistischer Rundgang der VVN-BdA Bremen

Das Bild zeigt die Einweihung am 21.04.2006 von 3 Steinen zum Gedenken an die 1938 aus Bremen deportierte und 1942 in Ostgalizien ermordete jüdische Kaufmannsfamilie für Familie Littmann in der Johann-Kühn-Straße 24
27. Juli 1942
Johann-Kühn-Straße 24, Bremen
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­­­­­Auf Jüdischen Spuren in Gröpelingen

Der Rundgang beginnt am Schützenhof, Brombergerstraße 117 in 28237 Gröpelingen. Am Schützenhof gab es Dezember 1944 – April 1945 ein Außenkommando des KZ Neuengamme. In etwas mehr als drei Monaten starben hier 267 Häftlinge, vor allem Juden aus Ungarn. An sie erinnert stellvertretend ein Stolperstein.

Entlang der ersten Hälfte des Weges, den 700 KZ-Häftlinge täglich zur Arbeit auf der A.G. Weser Schiffbauwerft gehen mussten, führt die Spur zum ehemaligen Jüdischen Altenheim, aus dem am 27. Juli 1942 die letzten Bewohner ins KZ Theresienstadt deportiert wurden, einer Zwischenstation auf dem Weg in die Vernichtung.

Von dort aus geht es zum früheren Wohn- und Geschäftshaus der jüdischen Kaufmannsfamilie Littmann, in der Johann-Kühn-Straße. Die Familie wurde 1938 nach Ostgalizien ausgewiesen und wenige Monate nach dem Einmarsch der Wehrmacht in das zwischenzeitlich sowjetische Gebiet auf dem Weg in die Vernichtung erschlagen.

Anmeldungen bei der VVN-BdA Bremen, Am Speicher XI/9 in 28217 Bremen, Tel.: (0421) 382914 oder bremen@vvn-bda.de

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