Wohnungsfürsorgeanstalt Hashude

Das Bild zeigt eine ehemalige geschlossene Einrichtung am Warturmer Platz
Das Bild zeigt eine ehemalige geschlossene Einrichtung am Warturmer Platz
1. Oktober 1936
Warturmer Platz 36, Bremen
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In Woltmershausen entstand am Warturmer Platz (damals Heimweg) 1936 die nationalsozialistische “Wohnungsfürsorgeanstalt” . Dabei handelte es sich um eine abgeschlossene Einrichtungskomplex für häufig kinderreiche “Gemeinschaftsfremde” und „sozialschädliche Elemente“, die hier zwangsweise zur “Erziehung” im Sinne der Nazi-Ideologie eingewiesen worden waren. Die Anstalt war stadtweit berüchtigt unter dem Namen “Hashude”, wenngleich sich die Bezeichnung Hashude eigentlich auf die Wohnblöcke, die sich vor dem Warturmer Platz befinden, bezieht.

Am 27.01.2014 referierte Frau Elke Steinhöfel zum Thema “Wohnungsfürsorgeanstalt Hashude”. Ihre Rede dokumentiert ausführlich die Entstehungsgeschichte und wird hier in gekürzter Form (Hashude_Steinhöfel) wiedergegeben.

Quelle: Dr. Elke Steinhöfel: “Die Wohnungsfürsorgeanstalt Hashude. Die NS-“Asozialenpolitik” und die Bremer Wohlfahrtspflege”, eine Veröffentlichung des Staatsarchivs Bremen, ISBN 978-3-925729-71-3.

Ein Hinweis zu “Wohnungsfürsorgeanstalt Hashude”

  1. schneider sagt:

    ja, früher war das Puhsdorf-eine art ghetto für die unliebsamen: Halbjuden, Zigeuner, Antihitler eingestellte Menschen.Menschen die bereits im Gefängnis sassen.
    Die Amis haben hier kurz vor Kriegsende noch Flugblätter abgeworfen mit “Haltet durch” Parolen.Dahinter befand sich, nach aussage meiner Oma eine Munitionsfabrik und viel Güterverkehr/Drehscheibe. Aus Rücksicht auf diese Menschen ist hier wohl nicht direkt bgebombt worden, obwohl viele Bomben runter kamen und die Kinder häufig in die Bunker mussten.
    Ich bin auf der Such nach meinem Opa Romberg-möglicherweise Jude. Vielleicht kann mir jemand helfen

  2. JohnyB sagt:

    Während der Nazi Zeit war das Lager am jetzigen Warturmerplatz stadtbekannt (oder berüchtigt) als Hashude. Damals hieß die Straße tatsächlich “Heimweg”, wobei unklar ist, woher der Name stammt.

  3. Fritz Lorenz sagt:

    stimmt es das der Warturmer Platz früher Heimweg hiess ?

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