Carl-Friedrich Wilhelm Borgward

Das Bild zeigt das Werk in Sebaldsbrück
Das Bild zeigt einen rot-gelben Oldtimer
23. September 1938
Hastedter Osterdeich, Bremen
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In Bremen Sebaldsbrück wurde am 23.09.1938, also ein Jahr vor Beginn des 2. Weltkrieges, das Borgward Werk eingeweiht, das wegen seiner militärischen Bedeutung, insbesondere die LKW Produktion, durch Bombardierung im Kriegsverlauf schwer beschädigt wurde.

Im Werk arbeiteten ungefähr 3.000 Zwangsarbeiter. Damit stellten sie fast die Hälfte aller Arbeiter.

Dieses Video wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Landesfilmarchiv, Bremen.

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Die Firma besaß auch ein eigenes Arbeits- und Konzentrationslager. Errichtet wurde es am 25. August 1944 von der SS  für 1.000 sowjetische und polnische männliche Gefangene, die vom KZ Auschwitz überstellt wurden.

Die Häftlinge waren in den oberen Etagen eines alten Fabrikgebäudes auf dem Gelände von Borgward in Sebaldsbrück untergebracht und mussten im alten Hauptwerk und im neuen Werk am Stadtrand für die Kraftfahrzeugproduktion arbeiten. Nach nur knapp zwei Monaten – bis zum Luftangriff am 12. Oktober 1944 – ließ die SS das KZ räumen und die Häftlinge wurden in das KZ Farge oder ins Stammlager KZ-Neuengamme gebracht.

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