Die Kindheit von Frido Hanschen – Teil IV

Bild zeigt Friedo Hanschen
Foto zeigt den zerstörten Bremer-Westen
23. April 1945
Horner Straße 3, Bremen
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Zurück in Bremen und letzter Luftangriff.

Ich war 16 Jahre alt und stand nun wieder auf dem Bremer Hauptbahnhof, er war sogar noch erhalten. Meine Eltern holten mich von der Bahn ab  und wir fuhren zu unserer neuen Wohnung in der Horner Straße, da wir ja 1944 ausgebombt wurden. Wir durchfuhren mit der Straßenbahn die Stadtteile, und viel von der Stadt lag in Trümmern. Die Schulen waren noch geschlossen, soweit es noch Schulen gab und nicht nur Trümmerhaufen. Im Frühjahr 1945 wurden die Luftangriffe noch einmal verstärkt und wir saßen sehr viel in den Luftschutzbunkern.  Am 24. April 1945, um 13.14 Uhr geben die Sirenen ein letztes Mal Alarm. Es folgen zwei Tagesangriffe, bei denen 19 Menschen sterben und 50 schwer verletzt werden. Entwarnung wird nicht mehr gegeben.

Bilanz: Bei 173 Luftangriffen wurden auf Bremen 41.628 Sprengbomben und 847.758 Brandbomben abgeworfen. 3852 Menschen starben bei den Luftangriffen.

Mehr über die letzten Kriegstage: Die Kindheit von Frido H. Teil IV

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