Ludwig Baumann: einer der sich wehrte

Foto von Ludwig Baumann
30. Juni 1942
Aumunder Flur 3, Bremen
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Freunde brachten im Frühjahr 1942 den fahnenflüchtigen Matrosengefreiten Ludwig Baumann und seinen Freund Kurt Oldenburg zur französischen Demarkationslinie. Dort wurden sie von einer Zollstreife erwischt. Obwohl sie sich zuvor aus der Waffenkammer Pistolen besorgt hatten, wagten sie es nicht, sich freizuschießen. Baumann: „Wir konnten einfach keine Menschen töten!“ Beide wurden 30. Juni 1942 zum Tode durch Erschießen verurteilt. . .

Erst nach zehn Monaten, vor dem Abtransport ins berüchtigte Moorlager Esterwegen, wurde ihm mitgeteilt, dass ihn der Oberbefehlshalber der Kriegsmarine bereits nach sieben Wochen zu zwölf Jahren Zuchthaus begnadigt hatte.

Das Gustav Heinemann Bürgerhaus ehrte Ludwig Baumann und die vielen anderen Deserteure mit einem Denkmal. Mehr dazu: DIE ZEIT

Kontakt möglich über den Bremer Landesverband der Bundesvereinigung Opfer der NS Militärjustiz e.V.

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