Entwertet, ausgegrenzt und getötet

Das Bild zeigt Kinder im Haus Reddersen
1. Januar 1939
Bremen-Ost (Nervenheilanstalt), Bremen
Schlagwörter , ,

Ausstellung zum Thema “Kindereuthanasie im Nationalsozialismus”

Bremer Krankenhausmuseum / Haus im Park

Paul Brune, ein Zeitzeuge und selbst Betroffener, hat dort einen Vortrag  gehalten . Er wurde in den 20er-Jahren geboren, und bei ihm wurde damals Schizophrenie diagnostiziert. Behinderte Kinder wurden damals einfach abgeholt  und ihre Eltern wussten teilweise auch , dass ihre Kinder nicht zurückkommen würden.

Die angebliche Todesursache bei den Kindern war häufig eine Lungenentzündung, die den Eltern als Todesursache vorgetäuscht wurde. Oftmals dienten die Leichen der verstorbenen Kinder medizinischen Zwecken, beispielsweise der Gehirnforschung.

Mehr zur Ausstellung und zu dem Bericht: Paul Brune, Bremen Ost

Bericht in der taz zu der Ausstellung

Kommentieren Sie den Beitrag

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *