Juden in Bremen

Das Bild zeigt ein Mahnmal zum Gedenken an die Zerstörung der Aumunder Synagoge
Das Bild zeigt eine Gedenktafel für die ermordeten Juden in Bremen Nord
10. November 1938
Kirchenstraße (Aumund), Bremen
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Die jüdische Gemeinde in Bremen zählte anfangs 1933 1.438 Mitglieder und damit 0,2 % der städtischen Bevölkerung. Die Hauptsynagoge befand sich in der Kolpingstraße 6. Eine weitere kleinere, gut 100 Besucher fassende Synagoge stand im Ortsteil Aumund in der Kirchenstraße. Die Gemeinde besaß mit dem jüdischen Friedhof in der Hastedter Deichbruchstraße auch eine eigene Begräbnisstätte.

Wie im gesamten Deutschen Reich wurden die Juden auch hier diskriminiert und verfolgt. Wenige Wochen nach der Machtübernahme durch die NSDAP kam es bereits zu offenen Anfeindungen gegen die Juden, die am 1. April 1933 in einen von der SA organisierten und überwachten Boykott jüdischer Geschäfte gipfelten. Dieser wurde allerdings von den Bremern eher negativ aufgenommen und nicht eingehalten.

Katalog antijüdischer Maßnahmen in Bremen

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