Maria Krüger

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Das Bild zeigt Jute Bremen
8. August 1943
Maria Krüger Straße, Bremen
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Maria Krüger war eine Tochter des Horner Pastors Gustav Fraedrich. Sie absolvierte das Abitur und erlernte an der Frauenschule den Beruf einer Kindergärtnerin. Sie war im Betriebskindergarten der Bremer Jutespinnerei tätig.

Sie lernte 1929 ihren Mann, den Kommunisten Klaus Bücking (1908–1980) kennen, von dem sie sich später scheiden ließ. Durch Bücking kam sie zur Roten Hilfe und wurde 1931 Mitglied der KPD. Im Frauenerwerbs- und Ausbildungsverein war sie zudem bis 1933 aktiv. Sie musste in der Nazi-Zeit ihren Beruf aufgeben und betrieb eine Leihbücherei im Hafengebiet von Bremen.

1942 wurde sie auch verhaftet und war ein Jahr im Zuchthaus in Hamburg-Fuhlsbüttel. Maria Bücking ließ sich in den 1930er Jahren scheiden. 1943 heiratete sie den Kommunisten und Klempner Werner Krüger.

Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete sie von 1948 bis 1972 als Sozialhelferin an der Sonderschule am Nonnenberg in Bremen-Oslebshausen und war als Abgeordnete der KPD Mitglied der Bremischen Bürgerschaft.

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