Das jüdische Altersheim in der sog. Reichskristallnacht

Das Bild zeigt ein ehemaliges juedisches Altenheim
Das Bild zeigt eine Gedenktafel an der Gröpelinger Heerstraße auf dem steht dieses haus war von 1932 bis 1942 ein jüdisches Altersheim.In der Reichskristallnacht vom 9 zum 10 November 1938 überfiel Bremer SA das Haus, mißhandelte die hier lebenden alten Menschen und trieb sie auf die Straße.Viele von ihnen endeten stäter, wie andere jüdische Mitbürger, in den Konzentrationslagern der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Sie sollen nicht vergessen sein.
9. November 1938
Gröpelinger Heerstraße (Ecke Morgenlandstraße) 9/10, Bremen
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1In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, der sog. Reichskristallnacht, wüteten in Gröpelingen Bremer SA-Leute im jüdischen Altersheim: Inventar wurde zerschlagen, alte Menschen wurden misshandelt und von SA-Leuten aus dem Haus getrieben. Für viele dieser jüdischen Mitbürger endete der Weg im Konzentrationslager Sachsenhausen/Oranienburg.

Bis 1942 verblieb das jüdische Altersheim im Besitz der Israelitischen Gemeinde. Ab 1945 wurde dann in diesem Haus das 18. Polizeirevier eingerichtet. 1945 wurde das Haus geräumt. 1946 bezogen jüdische Mitbürger erneut ihr ehemaliges Altersheim. Die letzten Juden verließen 1962 das Haus. Ab 1964 wurde dieses Gebäude abermals mit dem 18. Polizeirevier besetzt.

Fußnoten

  1. Zit n. W. Hundertmark; bearbeitet von Redaktionsgruppe SPURENSUCHE

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