Offener Brief eines Ermordeten

Das Bild zeit Alfred Faust
22. März 1934
Walsroder Straße (Konzentrationslager Mißler), Bremen
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Nach der Wiedervereinigung von Mehrheits-(MSPD)  und Teilen der unabhängigen Sozialdemokraten (USPD) im Oktober 1922 wurde die Bremer Volkszeitung mit den Publikationsorgan der USPD „Bremer Arbeiter-Zeitung“ zur „Bremer Volkszeitung (Bremer Bürger-Zeitung)“. Chefredakteure waren Alfred Faust und Wilhelm Kaisen.  Auch Hans Hackmack, der 1945 den Weser Kurier gründete, war ab 1922 als Redakteur bei der Bremer Volkszeitung.[wikipedia]

Die Zeitung wurde am 2. März 1933 auf Grund der Reichstagsbrandverordnung durch die Polizeikommission des Senats verboten.

Am 22.03.34 wird der am 28. April 1933 verhaftete Chefredakteur der Zeitung und führende Sozialdemokrat Alfred Faust nach Qualen und Folter aus der “Schutzhaft”  im KZ-Mißler entlassen und anschließend aus Bremen ausgewiesen.

In einem Ausschnitt eines Video-Interviews mit dem USC Shoah Foundation Institute schildert der Zeitzeuge Willy Hundertmark den Eindruck, den er von Alfred Faust hatte:

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