Täter Löblich: vorzeitig entlassen

1. März 1933
Waller Heerstraße / Gerdstraße, Bremen
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Der ehemalige Staatsrat im „Dritten Reich“ und SS-Sturmbannführer Otto Löblich, der im Mai 1952 vom Schwurgericht wegen gemeinschaftlichen vollendeten Totschlags in Tateinheit mit gemeinschaftlichem versuchtem Totschlag in zwei Fällen und wegen schweren Landfriedensbruchs zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt worden war, ist vorzeitig aus dem Zuchthaus Fuhlsbüttel entlassen worden. Er war für schuldig befunden worden, am 1. März 1933 seinen SS-Leuten den Befehl: „Waffen heraus!” gegeben zu haben. Die SS schoß damals auf Angehörige des Reichsbanners, die von einer Wahlkundgebung kamen. Der Reichsbannerangehörige Johannes L ü c k e wurde damals getötet, zwei andere erheblich verletzt. Der Prozeß fand 1952 statt.

Zeitungsbericht1 über das Ende des Verfahrens gegen Löblich vom 14.05.1952:Staatsanwalt beantragt 6 Jahre Zuchthaus

Zeitungsbericht:Löblich vorzeitig einlassen

Zeitungsbericht über Bürgermeister Spittas Reaktion zur bedingten Freilassung Löblichs

Fußnoten

  1. aus Willi Hundermarks Privatarchiv

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