Martin Bialystock Gast bei der „Nacht der Jugend“ 2009

Das Bild zeigt Martin Bialystock, Gast bei der
Martin-Bialystock
9. November 1938
Am Brill, Bremen

In Bremen hat Martin Bialystock seine Jugend verbracht. Als 15-Jähriger flohen er und seine kleine Schwester Miriam zu Fuß in die Niederlande und wanderte gegen den Willen seiner Eltern nach Palästina aus, um sich den britischen Truppen anzuschließen. Seine Schwester und viele andere Familienangehörige starben in Auschwitz.

2009 war Martin Bialystock, begleitet von seiner Tochter Miriam und Enkel Dotan, Gast bei der „Nacht der Jugend“ im Bremer Rathaus.
Durch die Vermittlung von Barbara Johr (Landeszentrale für politische Bildung), die den 86-jährigen Israeli über das Projekt „Stolpersteine“ kennengelernt hatte, wurde der Besuch ermöglicht.

Bremer Nationalsozialisten plünderten 1938 das Geschäft und die Wohnung. An die Familie Bialystock, die am Brill 14 wohnte und dort das Geschäft „Adler“ führte, erinnern Stolpersteine. Der Verein „Erinnern für die Zukunft“ und die Landeszentrale für politische Bildung haben mit Bialystock, den Projektpatinnen – Schülerinnen der Gesamtschule Mitte – und dem Musiker Willy Schwarz dort eine Gedenkfeier abhalten.

Auf dem Schulhof in der Nähe des heutigen Mahnmals, wurden 160 jüdische Männer zusammengetrieben. Ihr Leidensweg führte über das Zuchthaus Oslebshausen ins Konzentrationslager Sachsenhausen.

Veröffentlicht am und aktualisiert am 29. November 2022

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