Zeuge Jehovas, Alfred Bostelmann hingerichtet

26. März 1944
Kantstraße 42, Bremen
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Vor der Kantstraße 42 erinnert ein Stolperstein an den Elektroschweißer Alfred Bostelmann1.

Alfreds Vater war wegen seines Glaubens als Zeuge Jehova von den Nazis bereits ins Gefängnis gekommen. Der Sohn Alfred war dadurch schon früh ein Gegner des Naziregimes geworden. Er nahm in dieser Zeit auch den Glauben seiner Eltern an. Offensichtlich hat er in seinem Betrieb, den Atlas-Werken, aus seiner Einstellung kein Geheimnis gemacht. Das wurde der Gestapo gemeldet.

Daraufhin wurde seine Freistellung vom Wehrdienst – bis dahin vom Betrieb erwirkt – aufgehoben und er erhielt den Einberufungsbefehl. Getreu dem Gebot seines Glaubens: “Du sollst nicht töten”, verweigert er den Kriegsdienst. Im Oktober 1942 wurde er verhaftet, vor ein Kriegsgericht gestellt, zum Tode verurteilt und am 26. März 1943 in Brandenburg mit dem Fallbeil hingerichtet.

Fußnoten

  1. “ANTIFASCHISTISCHER WIDERSTAND 1927-1935 IN BREMEN” der VVN und Dokumente des Staatsarchivs

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