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Johann-Gossel Haus

Erwin Schulz, Gestapo Chef in Bremen und verurteilter Massenmörder

Erwin Schulz (geb. 27.11.1900 in Berlin, zuletzt wohnhaft in der Hamburgerstraße in Bremen, dort gestorben am 11.11.1981) kämpfte bereits Dezember 1918/Januar 1919 in einem Garderegiment gegen die Räterepublik. 1921 schloss er sich dem Freikorps „Oberland“ an und wiederum zwei Jahre später der kasernierten Schutzpolizei von Walter Caspari in Bremen. Hier wurde er vor  allem in […]

Die Verbrecher der Reichspogrommnacht

In der Nacht vom 9.-10. November 1938, später bekannt als die Reichspogrommnacht, verübt die SA in ganz Deutschland schwere Verbrechen gegenüber der jüdischen Bevölkerung.  Alleine in Bremen werden dabei 5 Menschen ermordet und die Synagoge im Bremer Schnoor Viertel durch Brand verwüstet. Verantwortlich für die Verbrechen in Bremen und im Kreis Osterholz waren nicht nur […]

Willi Müller’s Briefe aus Dachau

Willi (Wilhelm Ernst) Müller war von 1912 bis 1919 Seemann. Er war im Transportarbeiterverband und im Deutschen Seemannsbund organisiert und trat 1929 in die KPD ein. 1933 wurde er als Kandidat für die Bürgerschaft aufgestellt und musste von Januar an in der Illegalität leben. Beim Seemannsbund lernt er seine spätere Frau Alma Gross kennen, die […]

Mord an Heinrich Rosenblum

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 unternimmt die SA in Deutschland eine angebliche Vergeltungsaktion wegen der Ermordung des Gesandtschaftsrats vom Rath durch einen Juden in Paris. In ganz Bremen werden Fensterscheiben zertrümmert, die Wohnungen von Juden verwüstet und die Synagoge in der Gartenstraße in Brand gesetzt. Juden werden festgenommen und in Sammellager […]

Bücherverbrennung auf dem Hohentorsplatz

Bei der Einweihung des „Johann-Gossel-Hauses“ im Buntentorsteinweg wurden am 22.04.1933 „marxistisch-kommunistische Symbole“ verbrannt und „damit der Bolschewismus symbolisch vernichtet“. Das „Gossel-Haus“ war ursprünglich das „Rote Haus“ und beherbergte die Kommunistische Partei. Nach der Besetzung und Übergabe an die SA wurden kiloweise Broschüren und Zeitungen, Symbole und Fahnen der KPD und der Sozialdemokraten bei Dunkelheit am […]

“Rotes Haus” als Folterstätte der SA

Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) erwirbt 1924 das Grundstück und das Haus am Buntentorsteinweg 95 und richtet dort die Zentrale für den Bezirk Nord-West ein. Hier bezieht auch die Verlagsgenossenschaft Nord-West als Herausgeberin der regional verbreiteten kommunistischen „Arbeiter-Zeitung“ ihre Redaktionsräume. Gedruckt wird die Zeitung, ebenso wie zahlreiche Druckschriften, im Anbau hinter dem Haus. Mit seiner […]