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Erwin Schulz, Gestapo Chef in Bremen und verurteilter Massenmörder

Schlagwörter , , | Kommentar schreiben | 1. März 1934 | Am Wall 199, Bremen

Erwin Schulz (geb. 27.11.1900 in Berlin, zuletzt wohnhaft in der Hamburgerstraße in Bremen, dort gestorben am 11.11.1981) kämpfte bereits Dezember 1918/Januar 1919 in einem Garderegiment gegen die Räterepublik. 1921 schloss er sich dem Freikorps „Oberland“ an und wiederum zwei Jahre später der kasernierten Schutzpolizei von Walter Caspari in Bremen. Hier wurde er vor  allem in [...]

Die Verbrecher vom November 1938

Schlagwörter , , , , , , , , , , , , , | Kommentar schreiben | 9. November 1938 | Hollerallee 75, Bremen

Verantwortlich für die Verbrechen, vom 10. November in Bremen und im Kreis Osterholz geschahen, waren nicht nur die Täter, sondern mittelbar auch die Vorgesetzten auf allen Ebenen der Parteihierarchie. Der Instanzenzug reichte von der Gruppe (Die SA-Gruppe Nordsee, die ihren Stab in Bremen, Hollerallee 75, hatte, stand seit 1934 unter der Führung von Heinrich Böhmcker, [...]

Willi Müller

Schlagwörter , , , , | Kommentar schreiben | 12. Juli 1933 | Wichernstraße 14, Bremen

Briefe aus Dachau Willi (Wilhelm Ernst) Müller war von 1912 bis 1919 Seemann. Er war im Transportarbeiterverband und im Deutschen Seemannsbund organisiert und trat 1929 in die KPD ein. 1933 wurde er als Kandidat für die Bürgerschaft aufgestellt und musste von Januar an in der Illegalität leben. Er arbeitete bei der Herstellung der illegalen Zeitung [...]

Bücherverbrennung auf dem Hohentorsplatz

Schlagwörter , , | Kommentar schreiben | 22. April 1933 | Hohentorsplatz, Bremen

Bei der Einweihung des „Johann-Gossel-Hauses“ im Buntentorsteinweg wurden am 22.04.1933 „marxistisch-kommunistische Symbole“ verbrannt und „damit der Bolschewismus symbolisch vernichtet“. Das „Gossel-Haus“ war ursprünglich das „Rote Haus“ und beherbergte die Kommunistische Partei. Nach der Besetzung und Übergabe an die SA wurden kiloweise Broschüren und Zeitungen, Symbole und Fahnen der KPD und der Sozialdemokraten bei Dunkelheit am [...]

Das “Rote Haus”

Schlagwörter , , | Kommentar schreiben | 20. März 1933 | Buntentorsteinweg 95, Bremen

Das „Rote Haus“ beherbergte die Kommunistische Partei Deutschland. Einer der Redakteure der Zeitung war der Niederländer Anton Pannekoek. In der Druckerei am Buntentorsteinweg 95 wurde auch die „Arbeiterzeitung“ gedruckt, die nach der Machtergreifung durch die Nazis sofort verboten wurde. Das Haus wurde von den Nazis bereits 1933 übernommen und in „Johann Gössel-Haus“ umbenannt. Später erfuhren [...]