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	<title>Spurensuche-Bremen &#187; Johann-Gossel Haus</title>
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	<description>Bremen - Damals zwischen 1933 - 1945</description>
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		<title>Erwin Schulz, Gestapo Chef in Bremen und verurteilter Massenmörder</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 11:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JohnyB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alfred Faust]]></category>
		<category><![CDATA[Johann-Gossel Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentrationslager]]></category>

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		<description><![CDATA[Erwin Schulz (geb. 27.11.1900 in Berlin, zuletzt wohnhaft in der Hamburgerstraße in Bremen, dort gestorben am 11.11.1981) kämpfte bereits Dezember 1918/Januar 1919 in einem Garderegiment gegen die Räterepublik. 1921 schloss er sich dem Freikorps „Oberland“ an und wiederum zwei Jahre später der kasernierten Schutzpolizei von Walter Caspari in Bremen. Hier wurde er vor  allem in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erwin Schulz</strong> (geb. 27.11.1900 in Berlin, zuletzt wohnhaft in der Hamburgerstraße in Bremen, dort gestorben am 11.11.1981) kämpfte bereits Dezember 1918/Januar 1919 in einem Garderegiment gegen die Räterepublik. 1921 schloss er sich dem Freikorps „Oberland“ an und wiederum zwei Jahre später der kasernierten Schutzpolizei von Walter Caspari in Bremen. Hier wurde er vor  allem in die sog. Politische Polizei eingesetzt, aus der später in Bremen die Gestapo (Geheime Staatspolizei) hervorging. Als Gestapo-Mitarbeiter war er mitverantwortlich für die Verfolgung politischer Gegner der Nazis, aber auch für die Verfolgung von Juden und Sinti. Der Gestapo unterstanden sowohl das KZ Mißler, wie auch das sog. Gosselhaus am Buntentorsteinweg als Folterstätte der SA und SS.<br />
Schulz war seit 1932 Mitglied der NSDAP, der SS aber auch des „Lebensborn“.<br />
1938 verließ Schulz Bremen in Richtung Reichsicherheitsamtes in Berlin. Nach dem Anschluss Österreichs wurde Schulz beauftragt in Graz die Gestapo aufzubauen. Von dort führte seine berufliche Karriere ihn ins vormals tschechische Sudetenland, Hamburg, Berlin, sogar als SS-Brigadeführer in die besetzten sowjetischen Gebiete und zuletzt in Salzburg. Überall hinterließ er eine blutige Spur.<br />
Einen Tag nach der Kapitulation Nazi Deutschlands stellte Schulz sich den Amerikanern. Ab Dezember 1947 stand er in Nürnberg wg. seiner Beteiligung an SS-Einsätze in den besetzten Gebieten vor Gericht. Am 08.04.1948 wurde er wg. unter seiner Leitung exekutierten 90-100 Personen in Lemberg zu zwanzig Jahren Haft verurteilt. Diese wurde später auf 15 Jahre herabgesetzt. Seine Haft verbrachte er in Landsberg. Aus nicht näher bekannten Gründen setzten sich in den fünfziger Jahren die bremischen Sozialdemokraten Wilhelm Kaisen (Bürgermeister) und Adolf Ehlers (Senator für Inneres) sowie der ehem. Gestapo Schutzhäftling Alfred Faust (Regierungssprecher) für eine frühzeitige Entlassung von Erwin Schulz und dessen Rückkehr nach Bremen ein. Faust hatte sich bereits im Entnazifizierungsverfahren den ehem. Innensenator und politisch Verantwortlicher für das KZ Mißler, Theodor Laue, entlastet. Schulz wurde daraufhin am 09.01.1954 aus der Haft entlassen und erhielt in Bremen wiederum seine Dienstbezüge und bis zu seiner Pensionierung ein Übergangsgeld.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: „Auswärts eingesetzt – Bremer Polizeibataillone und der Holocaust“ von Prof. Dr. Karl Schneider, Klartext Verlag, Essen, ISBN 978-3-8375-0527-6</p>
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		<title>Die Verbrecher vom November 1938</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 15:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spurensuche</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verantwortlich für die Verbrechen, vom 10. November in Bremen und im Kreis Osterholz geschahen, waren nicht nur die Täter, sondern mittelbar auch die Vorgesetzten auf allen Ebenen der Parteihierarchie. Der Instanzenzug reichte von der Gruppe (Die SA-Gruppe Nordsee, die ihren Stab in Bremen, Hollerallee 75, hatte, stand seit 1934 unter der Führung von Heinrich Böhmcker, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Verantwortlich für die Verbrechen, vom 10. November in Bremen und im Kreis Osterholz geschahen, waren nicht nur die Täter, sondern mittelbar auch die Vorgesetzten auf allen Ebenen der Parteihierarchie. Der Instanzenzug reichte von der Gruppe (Die SA-Gruppe Nordsee, die ihren Stab in Bremen, Hollerallee 75, hatte, stand seit 1934 unter der Führung von Heinrich Böhmcker, der seit 1937 auch Regierender Bürgermeister der Freien Hansestadt war.), über die Brigaden und Standarten bis zu den Sturmbannen und Stürmen.</p>
<p>mehr unter: <a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/a_SA-Gruppe-Nordsee1.pdf">a_SA-Gruppe Nordsee</a></p>
<p>mehr unter: <a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/b-SA-Brigade-621.pdf">b SA Brigade 62</a></p>
<p>mehr unter: <a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/c-SA-Standarte-75.pdf">c SA-Standarte 75</a></p>
<p>mehr unter: <a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/d-Sturmbann-III-75.pdf">d Sturmbann III 75</a></p>
<p>mehr unter: <a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/e-Sturm-23_75.pdf">e Sturm 23_75</a> gehörte auch Wilhelm Behring an;</p>
<p>mehr unter: <a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/f-SA-Standarte-411-Wesermuende.pdf">f SA-Standarte 411 Wesermuende</a></p>
<p>mehr unter: <a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/g-Sturmbann-III_411.pdf">g Sturmbann III_411</a></p>
<p>mehr unter: <a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/h-Sturm-24_411.pdf">h Sturm 24_411</a> Lesum-Ritterhude unterstand Sturmhauptführer Fritz Köster</p>
<p>mehr unter: <a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/i-Reserverstrum-29_411.pdf">i Reserverstrum 29_411</a> dem auch August Frühling angehörte,</p>
<p>mehr unter: <a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/j-Nachrichtentrupp.pdf">j Nachrichtentrupp</a> in dem Bruno Mahlstaedt Mitglied war</p>
<p>Wie w<a href="http://www.spurensuche-bremen.de/wp-content/uploads/2011/02/Verfahren-gegen-Taeter_1938.pdf">urden die Täter 1938 zur Rechenschaft gezogen?</a></p>
<p>Aus: „Reichskristallnacht“ in Bremen, Senator für Justiz und Verfassung 1988; von Wilhelm Lührs: der Pogrom vom 9/10. November 1938</p>
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		<title>Willi Müller</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 11:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edilau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dachau]]></category>
		<category><![CDATA[Johann-Gossel Haus]]></category>
		<category><![CDATA[KPD]]></category>
		<category><![CDATA[Verurteilt]]></category>
		<category><![CDATA[Zuchthaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Briefe aus Dachau Willi (Wilhelm Ernst) Müller war von 1912 bis 1919 Seemann. Er war im Transportarbeiterverband und im Deutschen Seemannsbund organisiert und trat 1929 in die KPD ein. 1933 wurde er als Kandidat für die Bürgerschaft aufgestellt und musste von Januar an in der Illegalität leben. Er arbeitete bei der Herstellung der illegalen Zeitung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong>Briefe aus Dachau</strong></span></p>
<p>Willi (Wilhelm Ernst) Müller war von 1912 bis 1919 Seemann. Er war im Transportarbeiterverband und im Deutschen Seemannsbund organisiert und trat 1929 in die KPD ein. 1933 wurde er als Kandidat für die Bürgerschaft aufgestellt und musste von Januar an in der Illegalität leben. Er arbeitete bei der Herstellung der illegalen Zeitung &#8220;<a href="http://www.dielinke-havelland.de/fileadmin/havelland/pdf/rote_brille/Geschichte_01.pdf" target="_blank">Der Scheinwerfer</a>&#8221; und anderen Publikationen mit. Am 12. Juli 1933 wurde er verhaftet und im sog. Gossel-Haus, der ehemaligen Zentrale der KPD, die von den Nazis enteignet worden war, schwer misshandelt. Im Juni 1934 wurden er und weitere 88 Kommunisten zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt; anschließend wurde er in das KZ Sachsenhausen eingeliefert, aus dem er im März 1938 entlassen wurde. Nur fünf Monate später wurde er wegen Verdachts auf illegale politische Arbeit für die KPD erneut verhaftet. Er versuchte aus dem Gefängnis zu fliehen, was misslang; im Mai 1939 wurde er in die <a href="http://books.google.de/books?id=1tDbMzywB4cC&amp;pg=PA294&amp;lpg=PA294&amp;dq=Strafkompanie+Dachau&amp;source=bl&amp;ots=N0FuglaXaJ&amp;sig=8ev9E79j9vCp_YkCC0twrZFg2TI&amp;hl=de&amp;ei=0pAHTdGUNsOeOt28pcMJ&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=4&amp;ved=0CC0Q6AEwAw#v=onepage&amp;q=Strafkompanie%20Dachau&amp;f=false" target="_blank">Strafkompanie Dachau</a> eingeliefert. Da in dieser Zeit sein Prozess in München-Stadelheim wegen des Ausbruchsversuchs stattfand, konnte er überleben, denn von den 1.500 Häftlingen der Strafkompanie überlebten nur 300. Insgesamt verbrachte er drei Jahre im KZ-Dachau.<br />
Willi Müller schrieb diese <a href="http://www.edilau.de/veroeffentlichungen/Muller.pdf" target="_blank">Briefe </a>von 1939 bis 1945 an seine Mutter aus dem Gefängnis Hamburg- Fuhlsbüttel, Dachau, Friedrichshafen, Saulgau und Überlingen (die letzten Außenlager des KZ Dachau).</p>
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		<title>Bücherverbrennung auf dem Hohentorsplatz</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 10:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spurensuche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Johann-Gossel Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Einweihung des „Johann-Gossel-Hauses“ im Buntentorsteinweg wurden am 22.04.1933 „marxistisch-kommunistische Symbole“ verbrannt und „damit der Bolschewismus symbolisch vernichtet“. Das „Gossel-Haus“ war ursprünglich das „Rote Haus“ und beherbergte die Kommunistische Partei. Nach der Besetzung und Übergabe an die SA wurden kiloweise Broschüren und Zeitungen, Symbole und Fahnen der KPD und der Sozialdemokraten bei Dunkelheit am [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Einweihung des „Johann-Gossel-Hauses“ im Buntentorsteinweg wurden am 22.04.1933 „marxistisch-kommunistische Symbole“ verbrannt und „damit der Bolschewismus symbolisch vernichtet“. Das „Gossel-Haus“ war ursprünglich das „Rote Haus“ und beherbergte die Kommunistische Partei.</p>
<p>Nach der Besetzung und Übergabe an die SA wurden kiloweise Broschüren und Zeitungen, Symbole und Fahnen der KPD und der Sozialdemokraten bei Dunkelheit am Hohentorsplatz und in der Bürgermeister-Deichmann-Straße verbrannt.</p>
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		<title>Das &#8220;Rote Haus&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 15:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeiterzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Johann-Gossel Haus]]></category>
		<category><![CDATA[KPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Das „Rote Haus“ beherbergte die Kommunistische Partei Deutschland. Einer der Redakteure der Zeitung war der Niederländer Anton Pannekoek. In der Druckerei am Buntentorsteinweg 95 wurde auch die „Arbeiterzeitung“ gedruckt, die nach der Machtergreifung durch die Nazis sofort verboten wurde. Das Haus wurde von den Nazis bereits 1933 übernommen und in „Johann Gössel-Haus“ umbenannt. Später erfuhren [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das „Rote Haus“ beherbergte die Kommunistische Partei Deutschland. Einer der Redakteure der Zeitung war der Niederländer Anton Pannekoek. In der Druckerei am Buntentorsteinweg <em>95</em> wurde auch die „Arbeiterzeitung“ gedruckt, die nach der Machtergreifung durch die Nazis sofort verboten wurde.</p>
<p>Das Haus wurde von den Nazis bereits 1933 übernommen und in „Johann Gössel-Haus“ umbenannt. Später erfuhren dort Häftlinge eine sogenannte &#8220;Sonderbehandlung&#8221;. </p>
<p>In einem Ausschnitt eines Video-Interviews mit dem <strong>USC Shoah Foundation Institute </strong>schildert der Zeitzeuge Willy Hundertmark seine Eindrücke über die Sonderbehandlung durch die Nazis<br />
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