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NSDAP

Karl Schulz, trotz mehrerer Ermittlungen wg. Kriegsverbrechen, Kriminaldirektor in Bremen

Karl Schulz (geb. 12.07.1908 in Magdeburg, gestorben am 18.04.1988 in Bremen) fing seine Polizeikarriere in Berlin an. Auf Grund seiner guten Kenntnisse der englischen Sprache wurde er u.a. beauftragt, Kontakte mit dem englischen Scotland Yard aufzunehmen. Diese Kontakte erwiesen sich nach dem Krieg als hilfreich, als Schulz seine Karriere in Bremen fortsetzen konnte. Schon vor […]

Bremer Polizei – Freund und unerbittlicher NS-Helfer

Nicht nur die Gestapo, sondern alle Sparten der Polizei in Bremen arbeiteten mit an der Durchsetzung der Ziele des NS-Staates. Dies geschah nicht widerstrebend oder unter Zwang, sondern freiwillig oder aus Opportunismus. Viele Polizeibeamte in Bremen schlossen sich nach der Machtergreifung Hitlers der „Regierung der nationalen Erhebung“ an und wurden Mitglied der NSDAP oder ihrer […]

Bremer war Leiter der Ghettoverwaltung in Lódz’

Hans Biebow, wurde 1902 in Bremen geboren; † 24. April 1947 in Lódz’ durch Exekution) war Leiter der deutschen Verwaltung des Ghettos Litzmannstadt in Lódz’. Als Sohn eines im Bremer Versicherungsdirektors trat er 1937 in die NSDAP ein und wohnte im Luisenthal 26. Am 1. Mai 1940 wurde er von ihm zum Leiter der „Ernährungs- […]

Arbergen, Uphusen, Hemelingen nach der Reichstagswahl 1933

Die KPD-Mitglieder Heinrich Mindermann und Karl Mollen werden in Hemelingen verhaftet, die KPD wie auch die SPD verboten. Die Sozialdemokraten Carl Moses, Karl Helfenberger und Wilhelm Strauß wurden verhaftet, Bürgermeister Heinrich Ellmers in den Ruhestand geschickt. Zum neuen Bürgermeister hatte sich unter Androhung von Gewalt Hermann Passe ernennen lassen – er war seit 1930 Mitglied der NSDAP […]

Juden in Bremen

Die jüdische Gemeinde in Bremen zählte anfangs 1933 1.438 Mitglieder und damit 0,2 % der städtischen Bevölkerung. Die Hauptsynagoge befand sich in der Kolpingstraße 6. Eine weitere kleinere, gut 100 Besucher fassende Synagoge stand im Ortsteil Aumund in der Kirchenstraße. Die Gemeinde besaß mit dem jüdischen Friedhof in der Hastedter Deichbruchstraße auch eine eigene Begräbnisstätte. […]

Entwicklung der Bremer Presselandschaft

1932: Bevölkerung 300.000, Auflagen 120.000 ! Die Bremer Nachrichten (BN) rückten Ende der 20er Jahre auf Druck der konservativen Wirtschaftskreise politisch nach rechts. Daneben gab es die Bremer Volkszeitung (SPD) mit einer Auflage von 18.000, die Bremer Zeitung: Auflage 18.000 sowie die Weser Zeitung. 1918 musste Verleger Schünemann die Weser Zeitung verkaufen. 1929 kauft er […]

Herrmann Prüsers Rede vor der Bürgerschaft

Am 5. März 1933 fand die letzte Reichstagswahl statt, die NSDAP erhielt 45,9% der Stimmen; für Bremen lagen die Ergebnisse weitaus niedriger: Die Nazis erhielten hier 32,6% der Stimmenanteile. Bereits am 6. März 1933 marschierten die Faschisten mit ihren uniformierten Verbänden der SA, SS und des Stahlhelms auf dem Marktplatz auf. Als die Mehrheit des […]

Machtprobe zwischen Senat und Nazis

Obwohl der Domshof zur Bannmeile gehörte und obwohl der Senat die Kundgebung verboten hatte, planten die Nazis für den Tag vor der  Reichstagswahl einen Aufmarsch auf den Domshof. Der Kommandeur der Schutzpolizei, W. Caspari machte keine Anstalten, um die gesetzwidrige Machtdemonstration der Nazis zu unterbinden. Statt die Position des bestehenden Senats zu verteidigen und zu […]

NSDAP verbietet Weihnachtsfeiern in Vereinen

Am 8. Dezember 1933 verbietet die NSDAP per Anordnung  weihnachtliche Vereinsfeiern. An der Durchsetzung eines Julfestes zur Winter-Sonnenwende scheitern sie jedoch.

Aufnahmesperre bei der NSDAP

Ab dem 01. Mai 1933 verfügte die Reichsleitung der NSDAP, dass diese Partei keine weiteren Mitglieder aufnimmt, damit so sichergestellt werden kann, dass “nur die Auslese des Volkes” Parteimitglied würde.