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Sinti und Roma

Beirat für NS-Opfer

Verfolgt, gefoltert und vergessen: Viele Opfer des NS-Regimes hatten zunächst keinen Anspruch auf Wiedergutmachungsleistungen, darunter viele jüdische Opfer, Homosexuelle, Sinti und Roma und Zwangsarbeiter. Um diese Opfer hat sich der 1989 gegründete Beirat für vergessene NS-Opfer in Bremen gekümmert. Am 29. Juni 2010  wurde seine Arbeit im Bremer Rathaus gewürdigt.

Verfolgung der Sinti und Roma

Im August 1933 trat ein Gesetz für Bremen in Kraft, das laut damaligem Polizeisenator Theodor Laue dazu führte, „Zigeuner und Landfahrer, die für die bremische Bevölkerung oft eine starke Belästigung bedeuteten und Anlass zu vielfachen Klagen gaben, aus dem bremerischen Stadtgebiet durchweg zu entfernen oder fernzuhalten.“ Ihnen wurde durch das Gesetz die Niederlassung praktisch unmöglich gemacht. […]

Ewald Hanstein

Ewald Hanstein, geboren am 8.4.1924, kam erst 1954 nach vielen Umwegen in die Hansestadt Bremen. Hanstein ist Sinto, in den Sommermonaten zogen seine Eltern mit Pferd und Wagen durch die Welt, aber meist lebte er in einem festen Haus. Sein Vater war als Kommunist in der KPD organisiert und spielte Trommel in deren Spielmannszug in Schlesien. Während der […]

Außenkommando “Schützenhof”

Ab Dezember 1944 wurden etwa 650 Häftlinge aus dem KZ Bahrsplate – in der großen Mehrzahl Juden -, die zuvor täglich per Schiff zu ihrer Arbeitsstelle auf dem Werftgelände der Deschimag (AG Weser) transportiert worden waren, in dem ehem. “Schützenhof” in Gröpelingen untergebracht. Nach einer zwangsverfügten Räumung der Schützengilde zu Kriegsbeginn hatte dieses Gelände zuvor […]