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SS

Hermann Littmann

Hermann Littmann wurde am 31.12.1874 in Kalusz/Galizien geboren. Der gut situierte Geschäftsmann polnischer Nationalität und jüdischer Religion kam 1920 mit seinem Sohn Kiwa nach Bremen, kaufte in der Dennewitzstraße 24 (heute Johann-Kühn-Straße 24) ein Haus mit drei Wohnungen und eröffnete ein Kolonialwarengeschäft. Die Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung lehnte die Polizeidirektion Bremen im März 1921 zunächst ab. […]

Mildes Urteil für den Mörder von Johann Lücke

Am Mittwoch, den 1.März 1933 fand in den Centralhallen eine Wahlversammlung der „Eisernen Front“  statt, auf der Alfred Faust als Spitzenkandidat der SPD sprach. Nach Abschluss der Kundgebung, als sich bereits eine Gruppe von Reichsbannerleuten in Richtung Gröpelingen bewegte, kam es zu einem Feuerüberfall vor dem Fahrradladen Otto Löblichs an der Ecke Waller Heerstraße/Gerdstraße. SS-Leute […]

Die Schutzstaffel (SS) in Bremen

Am 15. Mai 1931 wurden 30 Bremer SA-Mitglieder vom Oldenburger SA-Brigadegeneral Herzog zur ersten Bremer Schutzstaffel (SS) ernannt. 1931 übernahm Otto Löblich die Führung des neuen SS-Sturms.Die Stadt wurde 1932 Sitz des Sturmbanns II/24, der seinen Sitz im Herdentorsteinweg 37 hatte. Allerdings wurde dieser später ausgelagert. 1933 zählte die SS in Bremen bereits 200 Mitglieder. Bremen war […]

Mord an Bauernfamilie im Blockland

Polnische Zwangsarbeiter aus dem Lager Tipitz (Gröpelingen), die sich nach ihrer Befreiung zusammen getan hatten um nach Polen zu gelangen, besorgten sich 1945 von deutschen Wehrmachtsangehörigen weggeworfenen Waffen. Im Blockland wollten sie sich bei Bauern Essen besorgen. Familienvater Wilhelm Hamelmann wurde dabei am 20. November 1945 im Niederblocklander Hof Capelle durch Schüsse schwer verletzt und seine […]

Carl-Friedrich Wilhelm Borgward

In Bremen Sebaldsbrück wurde am 23.09.1938, also ein Jahr vor Beginn des 2. Weltkrieges, das Borgward Werk eingeweiht, das wegen seiner militärischen Bedeutung, insbesondere die LKW Produktion, durch Bombardierung im Kriegsverlauf schwer beschädigt wurde. Im Werk arbeiteten ungefähr 3.000 Zwangsarbeiter. Damit stellten sie fast die Hälfte aller Arbeiter. Dieses Video wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt […]