Enthüllung eines DENKORTES: Mythos Langemarck – und der Wandel eines Denkmals zu einem DENKORT gegen Kriegsverherrlichung!

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Diese Seite wurde zuletzt am 6. Juni 2020 geändert

Am Freitag, 3. Juli 2020 um 15 Uhr, Langemarckstraße/BSAG-Haltestelle Hochschule soll die Corona-bedingt ausgefallene Enthüllung des DENKORTES Langemarck stattfinden.

Das Langemarck-Denkmal vor dem Gebäude der Hochschule Bremen diente in Nazideutschland zur Kriegsverherrlichung. Es sollte bis 1988 dauern, dass Unbekannte das 1934 von den Nazis zur Mobilisierung der Jugend für die geplanten Kriege errichtete Denkmal vom Sockel stürzten.
Heute dient es zur Auseinandersetzung mit der NS-Ideologie und symbolisiert die Ablehnung des Militarismus! Zugleich setzt es ein Zeichen für Frieden und Abrüstung!
Die Verlegung des bisherigen Langemarck-Denkmals an den neuen Standort wurde erforderlich, da am alten Standort das neue Repair-Café erbaut wurde. Auf Initiative des Beirats Neustadt und der DENKORTE-Initiative Neustadt wurde der neue DENKORT gestaltet. Eine zusätzliche Stele wird künftig Besucherinnen und Besucher mit erläuterndem Text zur heutigen Sicht auf den Mythos Langemarck informieren. 

Im Rahmen der Veranstaltung ergreifen das Wort:
Prof. Dr. Ingo Mose, Sprecher des Beirates Neustadt; Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen; Gerhard Schäfer, Sozialwissenschaftler, zum Thema: „Mythos Langemarck und die Folgen bis heute“; Manni Laudenbach, Shakespeare Company; rezitiert: „Die Legende vom toten Soldaten“ (von Bertolt Brecht); Moderation: John Gerardu, DENKORTE-Initiative Neustadt

Veranstalter:
Beirat Neustadt, DENKORTE-Initiative Neustadt und Spurensuche-Bremen.de

ACHTUNG: Im Rahmen der Corona bedingten Maßnahmen wird um Beachtung des Abstandsgebots gebeten. Weitere Hinweise der Veranstalter sind zu beachten.

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