Werder im Nationalsozialismus. Lebensgeschichten jüdischer Vereinsmitglieder

Veröffentlicht am

Am Donnerstag, 17. März um 19.30 Uhr im Weserstadion Ostkurve, VIP Ost: Buchpräsentation und Podiumsdiskussion

Das Buch schildert das Schicksal der jüdischen Werderaner während der Nazizeit und danach. Im Mittelpunkt steht der ehemalige Vereinspräsident Alfred Ries. Die Autor:innen fördern Erkenntnisse zu Tage, nach denen Ries‘ Bedeutung endlich angemessen bewertet wird. Dies gilt auch für die Lebensgeschichten der weiteren jüdischen oder „halbjüdischen“ Werder-Mtglieder, die in diesem Buch ausführlich porträtiert werden. Die Einblicke über die jüdischen Werderaner zeigen, dass die Verfolgung bei längst nicht allen 1945 aufhörte. Zur Einordnung der Geschehnisse, ist dem Buch ein Kapitel über Werders Zeit im Nationalsozialismus vorangestellt.

Nach der Buchvorstellung durch Dr. Sabine Pamperrien (Publizistin) diskutieren Dr. Hubertus Hess-Grunewald (Präsident Werder Bremen), Prof. Tamar Rapoport (Hebrew University of Jerusalem und Humboldt Universität Berlin), Thomas Hafke (Initiator) und Dr. Marcus Meyer (LzpB/Denkort Bunker Valentin) mit Ralf Lorenzen (Journalist) über die Bedeutung der Erinnerung im Sport.

Veranstalter: Autor:innen-Kollektiv, Verlag Die Werkstatt, Verein ›Erinnern für die Zukunft e.V.‹
Unterstützt wird die Veranstaltung durch den SV Werder Bremen.

Kommentieren Sie den Beitrag

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*