DENKorte-Initiative Neustadt lädt zum Kurzvortrag in die Alte Post ei

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Am Dammacker/Ecke Franz-Grashof-Straße kündet weithin sichtbar der Gedenkstein für das Konzentrationslager Hindenburg-Kaserne, Außenlager des KZs Neuengamme, von den Gräuel der NS-Zeit. Eingeweiht wurde der DENKort am 30. Januar 2016 u. a. mit einer Rede des damaligen Bürgermeisters Carsten Sieling.

Maßgeblich unterstützt wurde dieses Projekt von der DENKorte-Initiative Neustadt. Seitdem forscht die Gruppe in Kooperation mit zahlreichen Institutionen zu Opfern, Tätern und Orten, die im Zusammenhang mit der NS-Zeit stehen. Neun Stelen an ausgewählten Orten machen auf die Vergangenheit aufmerksam und mahnen für die Zukunft. Sechs sorgfältig ausgearbeitete Broschüren geben detailliert Auskunft über die gesammelten Erkenntnisse. Zum Beispiel über den illegalen Bau der Kasernen in Huckelriede 1933-1936, die Ermordung des jüdischen Bürgers Heinrich Rosenblum in der Thedinghauser Straße oder auch über das Lager für sowjetische Kriegsgefangene an der Ochtum.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens lädt die Initiative zu einem Kurzvortrag mit anschließendem Gespräch ein. Auskunft geben John Gerardu, Horst Otto und Bernd Windmüller. Die Veranstaltung findet am Freitag, 30. Januar um 15 Uhr in der Alte Post, Meyerstraße 38/40 statt.

 

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