Am Mittwoch, den 4. März 2026, 19.00 Uhr, wird an das Schicksal des Bremer Marinesoldaten Emil Walter Köster erinnert, der während der NS-Zeit als Homosexueller verfolgt, verurteilt und inhaftiert war. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges gelang ihm die Flucht aus dem Emsland Straflager. Von Bürger*innen der Gemeinde Ihrhove wurde er verletzt aufgefunden. Statt ihn in Sicherheit zu bringen, ermordeten sie ihn kaltblütig.
April 2025 wurde für Walter Köster in Ihrhove ein Mahnmal eingeweiht.
Während der Veranstaltung wird nicht nur über den Lebensweg von Walter Köster informiert, sondern Gäste aus Ostfriesland werden die Bedeutung dieses Gedenkortes für die Menschen in der Gemeinde und für die queere Communities in der Region darlegen.
Eine Veranstaltung der Initiative „Spurensuche Bremen“ und der Historischen Kommission der SPD im Lande Bremen.
Veranstaltungsort: AWO Konferenzraum, Am Wall 179/180