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Juden

Frauen von Obernheide

In den Jahren 1944 und 1945 wurden jüdische Frauen aus Ungarn und Polen, die zuletzt im Lager Obernheide in Stuhr gefangen gehalten wurden, gezwungen im Bremer Stadtzentrum Trümmer zu beseitigen. Es waren ca. 500 ungarische Jüdinnen, die am 2. August 1944 am Hauptbahnhof in Bremen eintrafen. und ca. 300 polnische Jüdinnen, die am 28. August […]

Professor Rudolf Hess aus „rassischen Gründen“ entlassen

In der Schönhausenstraße hat früher Professor Rudolf Hess, nach dem in Bremen die Kinderklinik benannt ist, gewohnt. Prof. Hess war ab 1928 leitender Arzt der Kinderabteilung der Städtischen Krankenanstalt und 1929 bis 1934 am Aufbau der neuen Kinderklinik beteiligt. Im Januar 1934 wurde er von den Nazis aus „rassischen Gründen“ entlassen, seine protestantische Mutter war […]

Beirat für NS-Opfer

Verfolgt, gefoltert und vergessen: Viele Opfer des NS-Regimes hatten zunächst keinen Anspruch auf Wiedergutmachungsleistungen, darunter viele jüdische Opfer, Homosexuelle, Sinti und Roma und Zwangsarbeiter. Um diese Opfer hat sich der 1989 gegründete Beirat für vergessene NS-Opfer in Bremen gekümmert. Am 29. Juni 2010  wurde seine Arbeit im Bremer Rathaus gewürdigt.

Juden in Bremen

Die jüdische Gemeinde in Bremen zählte anfangs 1933 1.438 Mitglieder und damit 0,2 % der städtischen Bevölkerung. Die Hauptsynagoge befand sich in der Kolpingstraße 6. Eine weitere kleinere, gut 100 Besucher fassende Synagoge stand im Ortsteil Aumund in der Kirchenstraße. Die Gemeinde besaß mit dem jüdischen Friedhof in der Hastedter Deichbruchstraße auch eine eigene Begräbnisstätte. […]

Das Schuhgeschäft der Familie Bloch

Die Familie des jüdischen Schuhhändlers Albert Bloch (geb. am 26.03.1874 in Vechta, ermordet am 28.07.1942 in Minsk) zählt zu den Bremer NS-Opfern. Am 22. April 2009 wurden an der Faulenstraße 48 neue „Stolpersteine“ für sie verlegt. In der Nähe ihrer Wohnung, an der Faulenstraße 19, hatte Albert Bloch von 1924 bis 1932 ein Schuhgeschäft betrieben. […]