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Rotes Haus

Zwangsverkauf einer „Mikwe“ in der Neustadt

1899 wird im Bremer Adressbuch für den Stadtteil Huckelriede eine „Jüdische Badeanstalt“ in der Vohnenstraße 3 erwähnt. Benutzt wurde diese „Mikwe“ von der streng religiösen jüdischen „Schomre Schabbos“- Gemeinde. Mikwen haben im Judentum eine hohe religiöse Bedeutung. Sie dienen insbesondere Frauen der rituellen Waschung mit fließendem Quellwasser. Die Angehörigen der „Schomre Schabbos“- Gemeinde kamen ursprünglich […]

Bücherverbrennung auf dem Hohentorsplatz

Bei der Einweihung des „Johann-Gossel-Hauses“ im Buntentorsteinweg wurden am 22.04.1933 „marxistisch-kommunistische Symbole“ verbrannt und „damit der Bolschewismus symbolisch vernichtet“. Das „Gossel-Haus“ war ursprünglich das „Rote Haus“ und beherbergte die Kommunistische Partei. Nach der Besetzung und Übergabe an die SA wurden kiloweise Broschüren und Zeitungen, Symbole und Fahnen der KPD und der Sozialdemokraten bei Dunkelheit am […]

„Rotes Haus“ als Folterstätte der SA

Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) erwirbt 1924 das Grundstück und das Haus am Buntentorsteinweg 95 und richtet dort die Zentrale für den Bezirk Nord-West ein. Hier bezieht auch die Verlagsgenossenschaft Nord-West als Herausgeberin der regional verbreiteten kommunistischen „Arbeiter-Zeitung“ ihre Redaktionsräume. Gedruckt wird die Zeitung, ebenso wie zahlreiche Druckschriften, im Anbau hinter dem Haus. Mit seiner […]