Fotoausstellung: „VIELLEICHT ERLEBE ICH DEN FRIEDEN NOCH“

Vom 03.09 – 25.09.2026 gibt es unter dem Titel „VIELLEICHT ERLEBE ICH DEN FRIEDEN NOCH“ „можливо, я ще доживу до миру“ eine Fotoausstellung im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Vegesack.

Ausstellungseröffnung und Archivgespräch gibt am 03.09.2026, 17.30 Uhr, auf der Ebene F im Bürgerhaus.

Einleitende Worte gibt’s von Ulrike Huhn, Mitarbeiterin vom Lernort für Demokratie Verden
Das Archivgespräch mit Alexandra Köhring aus dem Kurator*innen-Team der Ausstellung ist um 18.00 Uhr in der Studiobühne.

In den Jahren 2024 und 2025 besuchte und portraitierte der Fotograf Kostjantyn Tschernitschkin NS-Überlebende in der Ukraine. Sie waren als Jugendliche zur Zwangsarbeit deportiert oder mit ihren Eltern verschleppt worden. Einige wurden geboren, als ihre Mütter Zwangsarbeit leisten mussten.
Aus den Aufnahmen ist die Ausstellung “Vielleicht erlebe ich den Frieden noch” entstanden. Mehr als vier Jahre nach dem Beginn des vollumfänglichen russischen Angriffs auf die Ukraine zeigt sie den Alltag der Menschen, ihre Erinnerungen, die Dinge, die am Ende ihres Lebens Bedeutung für sie haben.

Die Ausstellung wurde entwickelt durch das vom Berliner Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI im März 2022 initiierte Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine.

Veranstalter: Internationale Friedensschule Bremen in Kooperation mit dem Verein Gustav-Heinemann-Bürgerhaus e.V.

Gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie und die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ).