Kein Gras drüber wachsen lassen – Gräber mahnen zum Frieden!

Mitmach-Aktion des Vereins Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen
Am Mittwoch, d. 30. September, 11.00 Uhr, auf dem Friedhof Osterholz, Gräberfeld NN (Ausländische Kriegsopfer).

Wohin Kriege führen können, ist auch auf dem Gräberfeld NN (Ausländische Kriegsopfer) auf dem Friedhof Osterholz sichtbar.
Allein auf diesem Areal ruhen mehr als 2.000 Leichname. Darunter befinden sich überwiegend Kriegsgefangene sowie Zwangsarbeiter*innen aus der ehemaligen Sowjetunion und anderen Ländern, die während des Zweiten Weltkriegs in Bremen ums Leben kamen. Inzwischen zeigen viele der Grabplatten ein unwürdiges Erscheinungsbild. Schmutz, Moos und Flechten haben sich ausgebreitet.

Das wollen wir ändern

Wir, der Verein Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen, rufen dazu auf, die Aktion „Kein Gras drüber wachsen lassen“ aktiv zu unterstützen. Es geht darum, den Toten durch eigenes Tun die Ehre zu erweisen und die Würde der Gräber wieder herzustellen. Zugleich setzt die Aktion ein Zeichen dafür, dass wir keine neuen Gräber für Kriegsopfer wollen. Die erneuten Kriegsvorbereitungen Deutschlands lehnen wir ab!

Gemeinsam geht es schneller

Die Aktion „Kein Gras drüber wachsen lassen“ startet um 11.00 Uhr mit einer kleinen Ansprache und Musik. Gegen 15.00 Uhr wird sie beendet. Eingeladen sind alle Menschen, die sich an dieser Aktion der Würde beteiligen möchten. Etwa 15 Minuten genügen, um eine Grabplatte in einen würdigen Zustand zu bringen. Etwa 300 Objekte stehen zur Reinigung an.

Für die Planung

Für die Planung wären wir dankbar, wenn wir einen Überblick haben, wer die Aktion unterstützt. Bitte per E-Mail (info@deutsch-russische-friedenstage.de) oder telefonisch anmelden. Es wird gebeten, auch eigenes Gerät und, wenn möglich, Kniekissen, Bürsten, Kärcher und Eimer mitzubringen. Der Verein stellt ebenfalls Handwerkszeug. Verpflegung sollte mitgebracht werden.