Bremer Südosten

9 Haltepunkte

Historischer Ausflug in den Bremer Südosten

A. Synagoge der Israelitischen Gemeinde Bremen

Am 10. November 1938 gegen zwei Uhr morgens legten SA-Männer in der Synagoge in der Gartenstraße 6 (heute Kolpingstraße) Feuer. Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehr verhinderte lediglich das Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Häuser im eng bebauten Schnoor. Das Rosenak-Haus, das jüdische Gemeindehaus in der Gartenstraße 7, wurde verwüstet und geplündert. Es war nach dem ersten Bremer Rabbiner Dr. Leopold Rosenak benannt. Der Schriftzug Rosenak-Haus am Gebäude sowie die im Vestibül zum Gedenken an ihn angebrachte Gedenktafel wurden zerstört. Dem Hauswart der Synagoge, David Posener, wurden vor der Brandlegung zehn Minuten Zeit eingeräumt, um Gegenstände aus den beiden Gebäuden herauszuschaffen. Sein Sohn Manfred hatte den Mut, einige Thorarollen zu retten, wofür ihn der Vorstand der jüdischen Gemeinde im Dezember 1938 förmlich belobigte. Wertvolle Kultgegenstände und altes Schriftgut fielen der SA in die Hände. Ein Nachkriegsverfahren gegen mögliche Täter wurde 1950 ergebnislos eingestellt, zumal der Haupttäter SA-Obersturmführer Römpagel in russischer Kriegsgefangenschaft verstorben war.

In den frühen Morgenstunden des 10. November ordnete der Bremer Bürgermeister und SA-Führer Böhmcker weiter die Verhaftung aller jüdischen Bürger*innen an. Sie wurden von SA-Männern unter Tritten und Schlägen zu den Sammelstellen getrieben, den ehemaligen Mißler-Auswanderhallen in Findorff und auf den Schulhof des ehemaligen Alten Gymnasiums/Mitte. Die Frauen und Kinder sowie die Bewohner des Altenheims wurden nach einigen Stunden wieder entlassen. Mindestens 178 Männer zwischen 16 und 60 Jahren mussten am Morgen des 10. November zum Zuchthaus Oslebshausen marschieren. Am nächsten Tag wurden sie in das KZ-Sachsenhausen deportiert. Einer von ihnen verstarb dort, die anderen kehrten nach Wochen zurück.

Heute ist im Gewölbekeller des Rosenak-Hauses von einer privaten Initiative eine kleine Stätte zum Gedenken an Bremens jüdische Vergangenheit eingerichtet. Der Katholische Gemeindeverband, der das Haus 1958 von der jüdischen Gemeinde erworben hatte, hat es später an den Caritasverband verkauft. Die Gedenkstätte kann nach Anmeldung besichtigt werden.

Am 30.08.1961 wurde an der Schwachhauser Heerstraße 117 eine neue Synagoge eingeweiht. Im Laufe der Zeit wuchs die bis dahin kleine jüdische Gemeinde wieder zu beachtlicher Größe, insbesondere durch den Zuzug jüdischer Bürger*innen aus der ehem. Sowjetunion.

Eine Tafel an der Hauswand Kolpingstraße 6 erinnert daran, dass hier von 1876 bis zur Pogromnacht im November 1938 die frühere Bremer Synagoge stand. Am Platz vor dem Landherrnamt/Dechanatstraße steht seit 1982 das Denkmal Reichspogromnacht, eine von Hans Dieter Voss geschaffene Gedenkstätte für die fünf ermordeten Opfer der Pogromnacht am 9./10.11.1938 in Bremen und (an der Grenze zu Bremen) in Platjenwerbe.

Quelle: Barbara Ebeling, Novemberpogrom 1938 in Bremen, in: Christoffersen, Peter/Johr, Barbara (Hrsg.): Stolpersteine in Bremen, Neustadt, Bremen 2020
Historisches Bildmaterial: Staatsarchiv Bremen

B. Aufnahmesperre bei der NSDAP

Ab dem 01. Mai 1933 verfügte die Reichsleitung der NSDAP, dass diese Partei keine weiteren Mitglieder aufnimmt, damit so sichergestellt werden kann, dass „nur die Auslese des Volkes“ Parteimitglied würde.

C. Das Bremer Theater während des Nationalsozialismus

Anfang der dreißiger Jahre stand das Bremer Schauspielhaus unter der Leitung des gelernten Journalisten und Autors Johannes Wiegand (* 1874; † 1940), als Direktor und des Theaterwissenschaftlers Eduard Ichon (* 1879; † 1943) als Regisseur. Beide waren 1910 die Gründer des privat geführten Theaters, zuerst in der Bremer Neustadt, ab 1913 am Wall. Beide wohnten gemeinsam in der heutigen Villa Ichon.
1943 erhielt man erst das heutige Theatergebäude am Goetheplatz.
Nach außen versuchten sie im Spielplan immer mehr das Deutsche, insbesondere durch Klassikeraufführungen, zu betonen, wohl auch als Reflex auf die gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen. Gleichzeitig beschäftigte das Schauspielhaus bis 1933 den jüdischen Regisseur Wilhelm Chmelnitzky als Oberspielleiter. Allerdings blieb er noch eine Weile als künstlerischer Berater weiterhin tätig.
Nach der Machtübernahme der Nazis wurden in ganz Deutschland sämtliche Kulturinstitutionen verstaatlicht und der Reichskulturkammer unterstellt. Nicht jedoch das privat geführte Bremer Schauspielhaus GmbH, obwohl Wiegand und Ichon nie der NSDAP beigetreten sind. Das Theater wurde erst nach dem Tod Ichons im Jahre 1943 zum Bremer Staatstheater.

Das Theater war zwischen 1933 und 1945 allen Schichten und Kreisen der Bevölkerung zugänglich in dem im Spielplan eher unpolitische Aufführungen aufgenommen wurden. Mit Hilfe organisierter Besuche und Abonnements, auch von „Kraft durch Freude“, entstand eine feste Besuchergemeinde, deren Geld das privatgeführte Theater sicherte und stützte.
Am 18. August 1944 wurde das Theater bei einem Luftangriff schwer beschädigt und am 06. Oktober des gleichen Jahres brannte es völlig aus. Auch dessen von den Nazis eingesetzten Intendanten, Curt Gerdes, kam bei einem Luftangriff am 26.09.1944 ums Leben.
Am 08. Mai 1945 gründeten ehemalige Mitglieder des Bremer Schauspielhauses die „Arbeitsgemeinschaft Bremer Bühnenkünstler“ um so schnell wie möglich in Bremen wieder Theateraufführungen anbieten zu können. Die erste fand am 19. September 1945 im früheren Tanzsaal der Concordia Gaststätte an der Schwachhauser Heer Straße statt.

Quelle: „Bremer Theater – 1913 – 2007“ von Frank Schümann im Verlag Carl Ed. Schünemann KG Bremen

D. Johann Reiners, ein Mann der ersten Stunde

Johann Reiners wurde am 30. April 1907 in einer Korbflechterfamilie in Bremen geboren. Kurz danach zog die Familie nach Sellstedt, in der Nähe von Bremerhaven. Nach der Volksschule bildete er sich als Maler aus.  Als junger Wanderarbeiter bereiste er viele Länder in Europa, u.a. das faschistische Italien von Mussolini. Im Jahr 1931 legte er in Karlsruhe seine Prüfung als Malermeister mit Auszeichnung ab.

1931 kehrte Reiners zurück nach Bremen, wo er der KPD beitrat. Diese Partei verlies er jedoch 1945 aus ideologischen Gründen. Reiners war seit 1933 verheiratet mit einer Tochter des Reformpädagogen Heinrich Eildermann, der 1907 als junger Lehrer das Arbeiterlied „dem Morgenrot entgegen“ komponiert hatte.
Von 1932 bis 1939 war er als freiberuflicher Maler tätig. Anschließend arbeitete er gezwungenermaßen bei den Atlas-Werken (Maschinen- und Schiffsbau) in Bremen. Auf dieser Weise wurde Reiners nicht zur Wehrmacht eingezogen.
Gemeinsam mit Gesinnungsgenossen betrieb er am Arbeitsplatz aktive Sabotage gegen die Kriegsindustrie. Außerdem unterstützte er illegal „Fremdarbeiter“ (Zwangsarbeiter aus unterschiedlichen von den Nazis besetzten Ländern). Es ist der Gestapo nie gelungen Reiners dieser Illegalen Arbeit zu überführen.
Als erster frei gewählter Betriebsrat der Atlas-Werke gehörte Johann Reiners nach der Befreiung zu den Gründungsmitgliedern der „Kampfgemeinschaft gegen den Faschismus“, einem überparteilichen Bündnis, das sich aktiv an den Wiederaufbau der Bundesrepublik Deutschland beteiligte und eine konsequente Beseitigung der Wurzeln des Faschismus forderte. Letztendlich ging aus der „Kampfgemeinschaft“ auch die Gründung neuer Gewerkschaften hervor.
Reiners engagierte sich seit  1957 in der SPD und nahm in der  IG Metall zeitweilig sowohl die Funktion des Kassierers, wie auch von 1960-1980 als Geschäftsführers der IG Metalljugendbildungsstätte „am Kuhhirten“. Später beteiligte Johann Reiners sich aktiv als Rentner am Kreis „Literatur der Arbeiterwelt“ und besuchte als Zeitzeuge viele Schulklassen,
1982 hatte er bereits seine politische Biografie unter dem Titel „Erlebt und nicht vergessen“ im Verlag Atelier im Bauernhaus veröffentlicht.
Am 26. April 1995 verstarb Johann Reiners in Bremen.

E. NS-Kriegsverbrecher leitet das Musikkorps der Bremer Polizei

Max Josef Milde wurde am 20. 11. 1922 in Niederhermsdorf geboren, er war Unteroffizier der Wehrmacht , Mitglied im Musikkorps und später der Feldgendarmerie der Fallschirm-Panzer-Division Hermann Göring, einer Elitedivision der Luftwaffe.

Er wurde am 10. Oktober 2006 in Abwesenheit vom Militärgericht La Spezia wegen der Beteiligung an einem Massaker an insgesamt 207 ZivilistInnen in und um das italienische Dorf Civitella (bei Arezzo/ Toskana) am 29. Juni 1944 schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Außerdem soll er gesamtschuldnerisch mit der BRD mindestens 780.000 Euro an die neun Nebenkläger, Angehörige der Opfer, zahlen. Max J. Milde hat gegen dieses Urteil Berufung eingelegt.
Die unbewaffneten und sämtlich zivilen Bewohner der Dörfer Civitella, Cornia und San Pancrazio hatten sich zum Gebet in der Kirche versammelt, als diese von der Mitglieder der Panzer-Division umstellt wurde. Die meisten Opfer sind durch Genickschuß getötet worden, darunter viele Frauen und Kinder, Väter vor den Augen ihrer Kinder, sowie der Priester des Ortes.

In Deutschland ermittelte die Dortmunder Staatsanwaltschaft (Zentralstelle im Lande NRW für die Bearbeitung von NS-Massenverbrechen), die im Okt. 2006 in Bremen eine Hausdurchsung bei M. J. Milde durchführte. Seit 1956 und bis zu seiner Pensionierung war Max Josef Milde bei der Polizei Bremen tätig. Er leitete das Musikkorps der Bremer Schutzpolizei und war Polizeioberkommissar. Er lebte zuletzt im Bremer Steintorviertel und starb hier am 24. April 2016.

F. Werder und das Weserstadion

Werder Bremens erste überregionale Erfolge fielen in die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, als das Weserstadion oft für politische Propagandaveranstaltungen wie etwa den Tag der Wehrmacht benutzt wurde. Im Juni 1934 übernahm die Stadt das Weserstadion vom Verein und änderte dessen Namen in Bremer Kampfbahn. Von da an spielte Sport dort nur noch eine untergeordnete Rolle, wenngleich immer noch Fußballspiele durchgeführt wurden. Zeitweilig hatten die Vereine jedoch Probleme eine vollständige Mannschaft auf den Platz zu bekommen. Schließlich waren viele Sportler an der Front eingesetzt. In der Bremer Kampfbahn fanden ab Sommer 1934 aber auch Luftschutzübungen statt.

In der Saison 1841/1942 gelang es dem SV Werder Meister in der Gauliga Niedersachsen zu werden. Am 25. Februar 1945 fand das letzte Spiel des SV Werder Bremen im Zweiten Weltkrieg statt. Gegner war der BBV Union. Werder gewann 8 – 2. Kurz danach musste der Spielbetrieb kriegsbedingt eingestellt werden.
Nach der Befreiung wurde am 10. November 1945 der Sportverein Werder Bremen von 1899 aufgelöst und nach einer Fusion mit den 1933 durch die Nazis verbotenen Vereinen TV Vorwärts Bremen und Freie Schwimmer 1910 Bremen der Turn- und Sportverein TuS Werder 1945 Bremen wiedergegründet.

G. Hermine Berthold

Hermine Berthold, die unehelich geborene Dienstmädchentochter wurde mit 16 Jahren Fabrikarbeiterin bei der Bremer Jutespinnerei.

Früh engagierte sie sich in der Sozialistischen Arbeiterjugend, im Arbeiterturnverein und in der Textilarbeitergewerkschaft. 1919 trat sie der USPD, nach 1922 der SPD bei. Die Mutter von drei Kindern baute in Bremen maßgeblich die Konsumgenossenschaft „Vorwärts“ mit auf.

1930 bis 1933 war sie Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft. 1934 wurde sie das erste mal verhaftet und in der Ostertorwache wegen angeblicher „Vorbereitung des Hochverrats“ eingekerkert und schließich zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt, die sie bis November 1938 im Lübecker Frauenzuchthaus absitzen musste. Dort freundete sie sich mit der Bremer KPD-Abgeordneten Käthe Popall an. Am 1. September 1939 erneute Schutzhaft (für vier Monate).

Von 1946 bis 1959 wieder Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft.

H. Antisemitische Parolen neben jüdischem Friedhof
Unter der Überschrift „Juden raus" in Hastedt berichtete die taz Bremen,dass bereits am 24.09.2003 nur einen Steinwurf entfernt vom Jüdischen Friedhof Hakenkreuze und antisemitische Sprüche gesprüht wurden
In der Nacht vom 2./3. August 2010 wurden erneut "Auf dem jüdischen Friedhof in Bremen-Hastedt
12 Grabsteine beschädigt." (aus dem Polizeibericht)

Der Israelitische Friedhof in Hastedt wurde 1796 mit der Bestattung von Lewis Simeon, dessen Grabstein heute noch zu sehen ist, angelegt. Bis 1803 gehörte er zur Synagogengemeinde Achim und seit 1803 zur Israelitischen Gemeinde in Bremen. 1893 wurde eine Friedhofskapelle gebaut und in den nächsten Jahren der Friedhof ständig vergrößert.

Am Nachmittag des 10.November 1938 legten junge SA-Angehörige Feuer in der Kapelle und verwüsteten die Grabanlage. Am 20. April 1945, beim letzten Luftangriff auf Bremen, wurde  der Friedhof teilweise zerstört, 1947 begannen Instandsetzungsarbeiten.

Die neue Friedhofskapelle wurde 1952 eingeweiht. Da die Israelitische Gemeinde heute sehr klein ist und viele Hinterbliebene verstorben sind, wird der Friedhof durch Einsatz des Gartenbauamtes und gelegentlicher Grabpflege durch Schulklassen in einem guten Zustand gehalten.

I. Carl-Friedrich Wilhelm Borgward: Unternehmer mit brauner Weste

Carl Friedrich Wilhelm Borgward wurde am 10. November 1890 in Hamburg-Altona geboren. Nach einer schweren Verletzung im Ersten Weltkrieg fing er als Ingenieur bei den Carl Francke Werken in der Neustadt an. 1919 kaufte er sich in die Bremer Reifenindustrie GmbH ein. Nach und nach baute Borgward sein autoindustrielles Werk aus. 1938 trat Borgward der NSDAP bei. Er wurde Wehrwirtschaftsführer in seinem eigenen Werk, das seit der Machtübernahme durch die Nazis im Januar 1933 immer mehr zu einer wichtigen Rüstungsproduktionsstätte geworden war. In Bremen Sebaldsbrück wurde am 23. September 1938, also ein Jahr vor Beginn des Zweiten Weltkrieges, das Borgward Werk eingeweiht. Es wurden u.a. Lkws, Halbketten- und Artilleriefahrzeuge, sowie Panzerjägerfahrzeuge produziert. Zeitweilig wurden im Werk 23.000 beschäftigt. Allerdings wurden von 1940 bis 1945 im Werk auch 3.859 ausländische Zwangsarbeiter*innen registriert , darunter Kriegsgefangene und polnische KZ-Häftlingen aus Neuengamme. Damit stellten sie fast die Hälfte aller im Werk beschäftigten Arbeiter/innen. Siehe dazu folgenden Text, freundlicherweise bereitgestellt von Edith Laudowicz.
Die Firma besaß später sogar ein eigenes Arbeits- und Konzentrationslager. Errichtet wurde es am 25. August 1944 von der SS für ca. 1.000 sowjetische und polnische männliche Gefangene, die vom KZ Auschwitz überstellt wurden. Die Häftlinge waren in den oberen Etagen eines alten Fabrikgebäudes auf dem Borgward-Gelände in Sebaldsbrück untergebracht und mussten im alten Hauptwerk und im neuen Werk am Stadtrand für die Kraftfahrzeugproduktion arbeiten. Nach nur knapp zwei Monaten – bis zum Luftangriff am 12. Oktober 1944 – ließ die SS das KZ räumen und die Häftlinge wurden in das KZ Farge oder ins Stammlager KZ Neuengamme gebracht. Durch Bombentreffer der alliierten Luftwaffe wurde das Werk schwer beschädigt.

Dieses Video wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Landesfilmarchiv, Bremen.

1945 wurde Borgward von den Amerikanern zwei Jahre und 10 Monate in ein Internierungslager in Süddeutschland gesteckt. 1947 verurteilte eine Spruchkammer des Entnazifizierungsausschusses in Bremen den ehemaligen Wehrwirtschaftsführer zu drei Monaten Gefängnis auf Bewährung. 1948 konnte Borgward seinen Chefposten im Werk wieder besetzen. In den 50er Jahren waren hier ca. 20.000 Menschen beschäftigt. 1961 erfolgte jedoch die Liquidierung des Werkes.

Borgward starb am 28.07.1963 in Bremen und wurde auf dem Osterholzer Friedhof in der Nähe seines ehem. Stammwerkes beerdigt.

Weitere Texte zur Situation von Zwangsarbeiter*innen stehen hier zum Download bereit:

  • Arbeitskräftemangel vor dem Krieg PDF
  • Bremen als Rüstungsstandort PDF
  • Arbeitskräftebedarf und Ausländereinsatz im Krieg PDF
  • Vergessene Opfer PDF