NS-Reichsstatthalter Carl Röver

Das Bild zeigt Stadthalter in Uniform
5. Mai 1933
Bremer Rathaus, Bremen
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Carl Georg Röver wurde am 12. Februar 1889 in Lemwerder geboren. Seit 1925 engagierte sich Carl Röver in der NSDAP im Freistaat Oldenburg. Röver ist Gauleiter seiner Partei. 1932 wurde seine Partei die stärkste Kraft im Landtag. Röver wurde daraufhin zum Ministerpräsidenten des Freistaats benannt. Am 05. Mai 1933 erfolgt seine Benennung zum NS-Reichsstatthalter von Bremen und Oldenburg. Er behält seinen Amtssitz in Oldenburg. Am 16. April 1937 wird Röver Johann Böhmcker als Bremens Regierender Bürgermeister benennen. Trotzdem verfolgen beiden in ihrer Amtszeit unterschiedliche Zielen, was wiederum zu Konflikten zwischen den beiden führten.

Röver galt als Vertreter extrem völkisches Gedankengut innerhalb der NSDAP, was auch in seiner rassistischen und antisemitischen Gesinnung zum Ausdruck kam.
1934 ließ er in Erinnerung an den Aufstand der Stedinger gegen den Bremer Bischoff 1233/1234 auf dem Bookholzberg/Ganderkesee eine Gedenkstätte in Form einer Freiluftbühne errichten. Diese konnte tausende von Zuschauer erfassen. Sie diente den Nationalsozialisten der ideologischen Bildung im Sinne einer „Blut-und-Boden“ Theorie. Ganze Schulklassen aus Bremen und Oldenburg wurden verpflichtet dort die Vorstellungen zu August Hinrichs‘ Theaterstück „die Stedinger“ anzusehen.

Röver verstarb am 15. Mai 1942 in Berlin.

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