Finanzressort erinnert an Nazi-Opfer Oskar Goldberg

Das Bild zeigt einen Stolperstein von Oskar Goldberg der den Nazis zum Opfer fiel
Stolperstein
13. Januar 1940
Rudolf-Hilferding-Platz 5, Bremen

„Hier arbeitete Oskar Goldberg, Jahrgang 1883.“ So steht es auf einem kleinen Bronze-Quadrat,  einem Stolperstein, der vor dem Haus des Reichs   in den Boden eingelassen ist. Zu der Gravur gehören weitere Einträge: „Berufsverbot 1933. Verhaftet 1939. Sachsenhausen. Tot 13. 1.1940.“

Mit diesem Stolperstein wird dort, wo einst der Sitz der Reichsfinanzverwaltung war, an den Obersteuersekretär Goldberg erinnert, der jüdischer Herkunft und Konfession war. Nach 23 Jahren im Staatsdienst wurde er nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten im Jahr 1933 aus dem Dienst entlassen und verfolgt. Er starb, nach schweren Misshandlungen, 1940 im KZ Sachsenhausen.

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Diese Seite wurde zuletzt am 25. April 2013 geändert

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