Luise Rohrs: Zum Tode verurteilt wg. Wehrkraftzersetzung

Das Bild zeigt Luise Otten (Rohrs)
Luise-Otten
25. Juli 1944
Neunlander Feld, Bremen

Die Bremerin Luise Rohrs (geb. Otten) bedauerte beim Fliesenputzen in der Küche, dass das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler misslang. Kolleginnen denunzierten die Küchenhelferin.

In einer Militärbaracke auf dem Bremer Flugplatz im Neuenlander Felde fand die Feldgerichtsverhandlung statt und in Anwesenheit der Eltern wurde das Urteil vor 300 Zuschauern verlesen: „Die Angeklagte wird wegen Zersetzung der Wehrkraft zum Tode verurteilt. Gleichzeitig werden der Angeklagten die bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit aberkannt.“

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Diese Seite wurde zuletzt am 23. April 2013 geändert

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