Baracken Am Dammacker

Bild zeigt ein neues Gewerbegebäude dort wo einst ein Arbeitslager der Nazis war
Bild zeigt ein neues Gewerbegebäude dort wo einst ein Arbeitslager der Nazis war
Bild zeigt einen Berg voller Abrißgeröll des ehemaligen Arbeitslagers
Dieses Bild zeigt einen kleinen Teil des Arbeitslagers der heute noch steht
15. September 1941
Am Dammacker 21, Bremen
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Im Kleingewerbegebiet Am Dammacker im Stadtteil Buntentor ist seit Mitte der 90er Jahre ein neues Wohngebiet entstanden. Schritt für Schritt sind Gewerbeflächen verschwunden, darunter viele Baracken, die während des 2. Weltkrieges auf dem Gelände eines großen NS-Arbeitslagers  entstanden waren. Im Lager waren vor allem russische Kriegsgefangenen untergebracht.

Spuren dieser Baracken finden sich trotzdem noch allenthalben. Sie können als Gedächtnis des Ortes gelesen werden, werden aber nach und nach abgerissen und werden eines Tages verschwunden sein.

Die Fotos zeigen am Beispiel eines Grundstücks diesen Prozess der Stadtentwicklung, der zugleich historische Spuren auslöscht.

Die Leute wohnen gerne Am Dammacker, bemerken jedoch das allmähliche Verschwinden aller Zeugnisse der Vergangenheit und wünschen sich eine (kollektive) Auseinandersetzung mit der Geschichte dieses Ortes. Inzwischen hat eine Geschichtsgruppe unter dem Namen “Anwohner/innen gegen das Vergessen” auf dem Grundstück Am Dammacker 27 in Erinnerung an die ehem. Zwangsarbeiter einen Gedenkstein aufgestellt.

Ein Hinweis zu “Baracken Am Dammacker”

  1. Petra Redert sagt:

    Ich wohne ganz in der Nähe des Dammackers und beschäftige mich schon länger mit dem Lager auf dem Dammacker, derzeit im Rahmen eines Ausstellungsprojekts zu sowjetischen Kriegsgefangenen. Ich würde mich über Kontakt zu anderen AnwohnerInnen sehr freuen, die sich ebenfalls für diese Geschichte interessieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Petra Redert

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