Information zur aktuellen Ansicht

Auf dieser Seite sehen Sie alle Beiträge die mit dem Schlagwort »Gedenktafel« verknüpft wurden.

Gedenktafel

Sammelstelle für 400 jüdische Mitbürger zum Abtransport nach Minsk

Am Zentaurenbrunnen in den vorderen Neustadtswallanlagen stand im Herbst 1941 eine Baracke als Sammelstelle für 400 jüdischer Männer, Frauen und Kinder, meist Bewohner/innen der Neustadt, auf ihrem Weg in die Vernichtung in Minsk. Am 09.08.2005 wurde die erste, recht verwitterte Gedenktafel durch eine würdigere Gedenktafel für die deportierten jüdischen Mitbürger ersetzt. Bei der Gedenkfeier sprachen […]

Die Marschroute der Zwangsarbeiter zur AG-Weser

Die Häftlinge des Gröpelinger KZ-Außenlagers “Schützenhof” mussten täglich den Weg zu ihren Zwangsarbeitsstellen auf der Deschimag-Werft (AG-Weser) zu Fuß zurücklegen. Unter Bewachung von Marinesoldaten in spezieller grüner Uniform und eines SS-Offiziers schleppten sie sich morgens vom Schützenhof an der Bromberger Straße durch die Thorner Straße bis zur Seewenjestraße. Von dort ging es entlang der Morgenlandstraße […]

Pastor Reinhold Thyssen

Pastor Reinhold Thyssen, geb. am 2.Mai 1911, tritt am 1. Juli 1935 (als Nachfolger seines am 30./31.Mai 1935 verstorbenen Vaters Paul Thyssen) sein Amt als Prediger in der Kirchengemeinde Wasserhorst an. Gleichzeitig wird ihm damit das Amt des Landesjugendpfarrers übertragen, das vorher der Pastor H. Rahm innehatte. Am 15.August 1944 fällt Reinhold Thyssen im Alter […]

Leo Freudenberg

Gedenkstein zur Erinnerung an Leo Freudenberg Leo Freudenberg (geb. am 21.1.1896 in Ottersberg) heiratete am 27.7.1923 Alice Dorothea Behrens (geb. 24.12.1903 in Kiel). Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: der Sohn Rudolf (geb. am 16.5.1924 in Bremen) und die Tochter Cläre (geb. am 1.2.1931 in Bremen). Die Familie wohnte seit 1928 im Haus Lerchenstraße […]

Ludwig Baumann: einer der sich wehrte

Freunde brachten im Frühjahr 1942 den fahnenflüchtigen Matrosengefreiten Ludwig Baumann und seinen Freund Kurt Oldenburg zur französischen Demarkationslinie. Dort wurden sie von einer Zollstreife erwischt. Obwohl sie sich zuvor aus der Waffenkammer Pistolen besorgt hatten, wagten sie es nicht, sich freizuschießen. Baumann: „Wir konnten einfach keine Menschen töten!“ Beide wurden 30. Juni 1942 zum Tode […]

Frauen von Obernheide

In den Jahren 1944 und 1945 wurden jüdische Frauen aus Ungarn, die im Lager Obernheide in Stuhr gefangen gehalten wurden, gezwungen im Bremer Stadtzentrum Trümmer zu beseitigen. In Folge der Bombardierungen durch die alliierten Fliegerangriffe lag die Innenstadt in Trümmern. Täglich mussten die bereits entkräfteten Frauen zu Fuß nach Bremen laufen, was vor allem in […]

Beirat für NS-Opfer

Verfolgt, gefoltert und vergessen: Viele Opfer des NS-Regimes hatten zunächst keinen Anspruch auf Wiedergutmachungsleistungen, darunter viele jüdische Opfer, Homosexuelle, Sinti und Roma und Zwangsarbeiter. Um diese Opfer hat sich der 1989 gegründete Beirat für vergessene NS-Opfer in Bremen gekümmert. Am 29. Juni 2010  wurde seine Arbeit im Bremer Rathaus gewürdigt.

Deportation ins Ghetto Minsk

Am 18. November 1941 mussten 440 Bremer Juden vor der Schule Am Barkhof antreten. Gemeinsam mit Gefangenen aus dem Regierungsbezirk Stade marschierten sie anschließend zum Lloydbahnhof (besonderes Empfangsgebäude für den Auswandererverkehr nach Bremerhaven östlich der Bahnhofshalle, von diesem Lloydbahnhof führte der vierte Tunnel zu den Bahnsteigen). Von dort wurden sie mit Zügen ins Ghetto Minsk […]