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Gedenktafel

Gedenkstein für jüdische Bürger/innen aus der Neustadt

Neben dem jetzigen Zentaurenbrunnen (errichtet 1958) in den vorderen Neustadtswallanlagen befindet sich ein Gedenkstein, der daran erinnert, dass auch jüdische Männer, Frauen und Kinder aus der Neustadt im November 1941 deportiert wurden. Ihr Weg führte in Arbeits- und Vernichtungslager nach Minsk in Weißrussland. Etwa 570 Menschen mit jüdischem Glauben wurden in der Zeit der Nazidiktatur aus […]

Die Marschroute der Zwangsarbeiter zur AG-Weser

Die Häftlinge des Gröpelinger KZ-Außenlagers „Schützenhof“ mussten täglich den Weg zu ihren Zwangsarbeitsstellen auf der Deschimag-Werft (AG-Weser) zu Fuß zurücklegen. Unter Bewachung von Marinesoldaten in spezieller grüner Uniform und eines SS-Offiziers schleppten sie sich morgens vom Schützenhof an der Bromberger Straße durch die Thorner Straße bis zur Seewenjestraße. Von dort ging es entlang der Morgenlandstraße […]

Pastor Reinhold Thyssen

Pastor Reinhold Thyssen, geb. am 2. Mai 1911, tritt am 1. Juli 1935 (als Nachfolger seines am 30./31.Mai 1935 verstorbenen Vaters Paul Thyssen) das Amt als Prediger in der Kirchengemeinde Wasserhorst an. Gleichzeitig wird ihm damit das Amt des Landesjugendpfarrers übertragen, das vorher der Pastor H. Rahm innehatte. Am 15. August 1944 fällt Reinhold Thyssen […]

Leo Freudenberg

Gedenkstein zur Erinnerung an Leo Freudenberg Leo Freudenberg (geb. am 21.1.1896 in Ottersberg) heiratete am 27.7.1923 Alice Dorothea Behrens (geb. 24.12.1903 in Kiel). Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: der Sohn Rudolf (geb. am 16.5.1924 in Bremen) und die Tochter Cläre (geb. am 1.2.1931 in Bremen). Die Familie wohnte seit 1928 im Haus Lerchenstraße […]

Ludwig Baumann: einer der sich wehrte!

Ludwig Baumann (13.12.1921 – 05.07.2018), geborener Hamburger, später wohnhaft in Bremen, war während des Zweiten Weltkrieges bei der Kriegsmarine in Bordeaux/Frankreich stationiert. Gemeinsam mit seinem Freund Kurt Oldenburg entschied sich der Matrosengefreite Baumann 1942 zur Fahnenflucht. An diesem Angriffskrieg wollten die beiden nicht teilnehmen. Freunde brachten im Frühjahr 1942 die Fahnenflüchtigen zur französischen Demarkationslinie. Dort wurden […]

Frauen von Obernheide

In den Jahren 1944 und 1945 wurden jüdische Frauen aus Ungarn und Polen, die zuletzt im Lager Obernheide in Stuhr gefangen gehalten wurden, gezwungen im Bremer Stadtzentrum Trümmer zu beseitigen. Es waren ca. 500 ungarische Jüdinnen, die am 2. August 1944 am Hauptbahnhof in Bremen eintrafen. und ca. 300 polnische Jüdinnen, die am 28. August […]

Beirat für NS-Opfer

Verfolgt, gefoltert und vergessen: Viele Opfer des NS-Regimes hatten zunächst keinen Anspruch auf Wiedergutmachungsleistungen, darunter viele jüdische Opfer, Homosexuelle, Sinti und Roma und Zwangsarbeiter. Um diese Opfer hat sich der 1989 gegründete Beirat für vergessene NS-Opfer in Bremen gekümmert. Am 29. Juni 2010  wurde seine Arbeit im Bremer Rathaus gewürdigt.

Deportation ins Ghetto Minsk

Am 18. November 1941 mussten 440 Bremer Juden vor der Schule Am Barkhof antreten. Gemeinsam mit Gefangenen aus dem Regierungsbezirk Stade marschierten sie anschließend zum Lloydbahnhof (besonderes Empfangsgebäude für den Auswandererverkehr nach Bremerhaven östlich der Bahnhofshalle, von diesem Lloydbahnhof führte der vierte Tunnel zu den Bahnsteigen). Von dort wurden sie mit Zügen ins Ghetto Minsk […]