Information zur aktuellen Ansicht

Auf dieser Seite sehen Sie alle Beiträge die mit dem Schlagwort »Zwangsarbeiter« verknüpft wurden.

Zwangsarbeiter

Zwangsarbeit beim Rüstungslieferanten Theodor Klatte in Huchting

1936 siedelte sich in Kirchhuchting-Bremen die Metallwarenfabrik Theodor Klatte an. Es war der erste mittelständische Industriebetrieb im eher landwirtschaftlich geprägten Huchting, in dem bereits 1939, also noch vor Kriegsanfang, 450 Menschen beschäftigt waren. Sie war während des Zweiten Weltkriegs Zulieferbetrieb der Flugzeugindustrie und lieferte für diese Abgasanlagen und Triebwerke. Das Hauptwerk befand sich am Standort […]

Fünf Gräber auf dem Osterholzer Friedhof

Auf dem Osterholzer Friedhof sind fünf am 26.1.1944 in Emden gehenkte Ukrainer beerdigt. Es ist nicht bekannt, warum und wann sie in Bremen beerdigt wurden. Im Jahr 2010 gelang es der Ubbo Emmius Gesellschaft in Emden mit Herrn Bernhard Brahms einen Zeitzeugen der Erhängung der fünf Ukrainer zu finden. Er schildert in seinem Bericht, wie […]

Homme Hoekstra

Homme Hoekstra, geb. am 26.11.1911 in Leeuwarden/Niederlande als jüngstes von neun Kindern, kam am 17.06.1943 mit 15 weiteren niederländischen Zwangsarbeitern nach Bremen ins Lager Tirpitz am Schwarzen Weg 92, einem Gemeinschaftslager für die Deschimag/A.G. Weser. Der frühere Gemeindearbeiter sollte in der Maschinenbauhalle 2 Metallspäne bei den Drehbänken entfernen. Aufgrund wiederholter Äußerungen, dass Deutschland den Krieg nicht […]

Herbert Johanning besucht nach 65 Jahren Farge

Herbert Johanning wurde evangelisch getauft und erzogen, nach der Nazi-Begrifflichkeit war er „Halbjude“. Nachdem sein Vater sich weigerte, sich von seiner jüdischen Frau zu trennen, wurden er und sein Vater am 9. Oktober 1944 von der Gestapo Bremen einbestellt. Alle „Mischlinge ersten Grades“ und „jüdisch versippte” Männer wurden zu diesem Zeitpunkt zum geschlossenen Arbeitseinsatz in […]

KZ Nebenlager an der Neuenlander Straße

Auf der linken Seite des Emigholz-Betriebsgeländes an der Neuenlander Straße 83 befanden sich noch lange Zeit nach dem 2. Weltkrieg zwei Reste von 2 Holzgebäuden. Dass hier ein KZ Nebenlager von Neuengamme stand, war bis zum 08.03. 1984 nicht bekannt. An diesem Tage begaben sich französische Kameraden der historischen Kommission der „Amicale Internationale de Neuengamme“ […]

Sammelstelle für Zwangsarbeiter

1.900 männliche und 116 weibliche Zwangsarbeiter forderte der Senator für das Bauwesen aus Konzentrations- und Kriegsgefangenenlagern zur Trümmerbeseitigung und für Aufräumarbeiten nach den schweren Bombardierungen an. Nahezu alle Bremer Betriebe beschäftigten Zwangsarbeiter, vor allem aus der Sowjetunion und Frankreich. Es gab 16 Baukompanien, 6 Dachdecker- und 7 Glaserkompanien. Sammelstelle war Anfang 1945 der Grünenkamp.

Barackenlager Achterstraße

Auf dem heutigen Gelände der Bremer Entsorgungsbetriebe (Recycling-Station Horn)  befand sich bis in die neunzehnhundertsechziger Jahre ein Barackenlager. Während des 2. Weltkrieges wurde es als Lager für Zwangsarbeiter genutzt, die aus verschiedenen Ländern deportiert waren und in Bremer Betrieben, vor allem in Rüstungsbetrieben arbeiteten mussten. Nach Angaben der Geheimen Staatspolizei befanden sich  im April 1944 […]

Übersichtskarte von KZ, Zuchthäusern und Gefängnissen

Ab März 1933 eröffneten die Nationalsozialisten in allen Teilen Deutschlands Konzentrationslager mit unterschiedlichen Zuständigkeiten. Kaum etwas vollzog sich in Deutschland öffentlicher, als die Überführung von Schutzhäftlingen in diese frühen KZ. Die gleichgeschaltete Presse berichtete täglich über die gelegentlich als Umerziehung deklarierten Maßnahmen der „Schutzhaft“. So teilten z. B. die „Bremer Nachrichten“ am 2. April 1933 […]

Kriegsgefangene, KZ Häftlinge und „Ostarbeiter“ in Huckelriede

Am 01.10.1935 konnten die neu errichteten Cambrai- und Hindenburgkasernen in Huckelriede von neuen Wehrpflichtigen bezogen werden. 3 Monate später war auch die Scharnhorstkaserne fertig. Da immer mehr wehrkräftige Männer zur Vorbereitung des Krieges eingezogen wurden, entwickelte sich ein großer Arbeitskräftemangel. Dem sollte ab Dezember 1942 abgeholfen werden durch den Einsatz von KZ Häftlingen. Diese Häftlinge […]

Baracken Am Dammacker

Im Kleingewerbegebiet Am Dammacker im Stadtteil Buntentor ist seit Mitte der 90er Jahre ein neues Wohngebiet entstanden. Schritt für Schritt sind Gewerbeflächen verschwunden, darunter viele Baracken, die während des 2. Weltkrieges auf dem Gelände eines großen NS-Arbeitslagers  entstanden waren. Im Lager waren vor allem russische Kriegsgefangenen untergebracht. Spuren dieser Baracken finden sich trotzdem noch allenthalben. Sie können […]