Ehrenmal auf der Altmannshöhe

Bild vom Kriegerdenkmal Altmannshöhe
13. Oktober 1935
Altmannshöhe, Bremen
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Nach der Machtergreifung durch die Nazis beschloss der neue Bremer Senat am 6. Oktober 1933 ein Ehrenmal zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkriegs anzulegen. Der Senat beauftragte den Bremer Bildhauer Ernst Gorsemann mit dieser Aufgabe, die dieser gemeinsam mit dem Architekten Wiebking ausführte.

Gorsemann selbst hatte als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teilgenommen und hegte gewisse Sympathien für den Nationalsozialismus. Auf der Altmannshöhe in den Wallanlagen entstand nach seinem Entwurf eine Ringmauer aus Klinkersteine, auf dem die Namen von mehr als 10.000 Gefallenen stehen. Gesondert ausgewiesen wurden allerdings die Mitglieder der Freicorps Gerstenberg und Caspari, die nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Kampf gegen die Bremer Räterepublik ihr Leben gelassen hatten. Innerhalb der Ringmauer wurde eine Altartafel aufgestellt, vor dem Kreis ergänzte eine Mutterskulptur das imposante Denkmal direkt über der Weser an der Tiefer. Am 13. Oktober 1935 fand die Einweihung in Anwesenheit von General von Fritsch, Bürgermeister Heider und des Bremer Landesbischofs Weidemann statt.

Noch in den 80- und 90-Jahren des vorigen Jahrhunderts blieb das Ehrenmal auf der Altmannshöhe Ziel von Gedenkfeiern neonazistischer Gruppierungen.

Ein Hinweis zu “Ehrenmal auf der Altmannshöhe”

  1. Klaus Kobiela sagt:

    Mein Großvater Johann Heinrich Stolting gen. Lehmkuhl, ist im Ehrenmal erfaßt.
    Inwieweit können Sie mir helfen bzw. an wen kann ich mich ggf. wenden,um weitere Informationen (wie Kompanie, Einheit etc.)über ihn zu bekommen?
    MfG
    Klaus Kobiela

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