Synagoge der jüdischen Gemeinde

Bild zeigt die zerstörte Synagoge in der Kolpingstraße in Bremen an
Bild zeigt die Gedenktafel über die Synagoge in der Kolpingstraße, Bremen
9. November 1939
Kolpingstraße, Bremen
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1In der Pogromnacht, im November 1938, wurde die Synagoge der jüdischen Gemeinde in Bremen niedergebrannt, das ebenfalls dort befindliche Rosenak-Haus blieb unversehrt.

Diese ist heute eine kleine Stätte zum Gedenken an Bremens jüdische Vergangenheit. Der Katholische Gemeindeverband hat das Gebäude an den Caritasverband verkauft und den Umbau fertiggestellt.

Die Immobilie wird als Beratungszentrum und Kleiderkammer genutzt. Auf dem benachbarten Grundstück wurde eine Gedenkstätte eingerichtet.Das Kellergewölbe ist erhalten geblieben und von einem neuen Appartementhaus überbaut worden.

In Kooperation mit einigen Schulen finden im Rosenak-Haus Veranstaltungen zur Geschichte der jüdischen Gemeinde statt.

Am 30.08.1961 wurde an der Schwachhauser Heer Straße eine neue Synagoge eingeweiht. Im Laufe der Zeit wuchs die bis dahin kleine jüdische Gemeinde wieder zu beachtlicher Größe, insbesondere durch den Zuzug jüdischer Bürger aus der ehem. Sowjet Union.

Fußnoten

  1. Zit. n. W. Hundertmark; bearbeitet von Redaktionsgruppe SPURENSUCHE

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