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Konzentrationslager

Die Marschroute der Zwangsarbeiter zur AG-Weser

Die Häftlinge des Gröpelinger KZ-Außenlagers „Schützenhof“ mussten täglich den Weg zu ihren Zwangsarbeitsstellen auf der Deschimag-Werft (AG-Weser) zu Fuß zurücklegen. Unter Bewachung von Marinesoldaten in spezieller grüner Uniform und eines SS-Offiziers schleppten sie sich morgens vom Schützenhof an der Bromberger Straße durch die Thorner Straße bis zur Seewenjestraße. Von dort ging es entlang der Morgenlandstraße […]

Klaas Touber

Klaas Touber wurde am 27.7.1922 in Amsterdam geboren und starb am 23.01.2011 in Almere. Er war verheiratet mit Dirkje Touber-geb. van der Tweel und  hatte zwei Kinder. Anfang 1943 wurde Klaas Touber als 20-Jähriger zwangsweise von den Nazis, die sein Land besetzt hatten, zum Arbeiten nach Deutschland verschleppt. In Bremen wurde er als Zwangsarbeiter auf der […]

Friedrich Linnemann organisierte Deportation in Griechenland

Der Beamte Friedrich Linnemann, geboren 1903, arbeitete bei der Kripo in Bremen, ehe er 1937 zur Gestapo wechselte. Im „Judenreferat“, das im Polizeihaus am Wall (heute: Zentralbibliothek) untergebracht war, bereitete er die brutale Deportation der Bremer Juden 1942 nach Minsk mit vor. Als diese Aufgabe erledigt war und Bremen als „judenfrei“ galt, ging Linnemann nach […]

Lager Osterort bzw. Rießpott auf der Norddeutschen Hütte

Auf dem Gelände der heutigen Stahlwerke Bremen befand sich von 1935 – 1945 ein großes Lager für KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene (Franzosen, Engländer und Kanadier, Russen und Polen) und Zwangsarbeiter. Es handelt sich dabei um die Lager Riespott oder auch Osterort genannt. Ursprünglich wurden sie gebaut um sog. Arbeitsdienstwillige unterzubringen, die u.a. beim Deichbau oder der Schaffung […]

Tot am Ufer der Weser aufgefunden

„Großmutter ging ohne Abschied ins Wasser. Bei der Bremer Vulkan-Werft war ein kleiner Anleger, dort fand man eine Flasche Korn und ihre Schuhe. Fünf Tage später wurde ihre Leiche gefunden.“ Mehr weiß Enkelin Wilma über den Tod ihrer Großmutter Marie Huntemann aus der Schillerstraße 53 (heute Fährer Kämpe 101) nicht zu sagen. Im Juli 1942 […]

Das jüdische Altersheim in der sog. Reichskristallnacht

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, der sog. Reichskristallnacht, wüteten in Gröpelingen Bremer SA-Leute im jüdischen Altersheim: Inventar wurde zerschlagen, alte Menschen wurden misshandelt und von SA-Leuten aus dem Haus getrieben. Für viele dieser jüdischen Mitbürger endete der Weg im Konzentrationslager Sachsenhausen/Oranienburg. Bis 1942 verblieb das jüdische Altersheim im Besitz der Israelitischen […]

Rede von Julius Streicher im Casino

Im Jahre 1932 führte die KPD im Casino Einheitsfrontveranstaltungen durch. Bis zur Errichtung der faschistischen Diktatur fanden hier auch von der KPD organisierte Filmveranstaltungen statt, die bei der Arbeiterschaft sehr beliebt waren. Der Herausgeber des „Stürmers“, Julius Streicher, hielt hier eine Hetzrede unter dem Titel „Gegen Dünkel und Judentum“. Er gehörte neben A. Hitler und […]

Carl-Friedrich Wilhelm Borgward

Carl Friedrich Wilhelm Borgward wurde am 10.11.1890 in Hamburg-Altona geboren. Nach einer schweren Verletzung im Ersten Weltkrieg fing er als Ingenieur bei der Carl Francke Werke in der Neustadt an. 1919 kaufte er sich in der Bremer Reifenindustrie GmbH ein. Nach und nach baute Borgward sein autoindustrielles Werk aus. 1938 trat Borgward der NSDAP bei. […]

Besetzung des Gewerkschaftshauses

1928 wurde vom Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund/Bremen das Volkshaus an der Nordstraße (jetzt Hans Böckler Straße) erbaut, das ein für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Nutzungskonzeption besaß. Das Haus war nicht nur Treffpunkt und Verwaltungsgebäude für die Gewerkschafter/innen, sondern verfügte über ein Kasino (Essenausgabe), eine Bücherei, Wohnungen für Lehrlinge sowie sogar über ein eigenes Beerdigungsinstitut. Der […]

Offener Brief eines Ermordeten

Nach der Wiedervereinigung von Mehrheits-(MSPD)  und Teilen der unabhängigen Sozialdemokraten (USPD) im Oktober 1922 wurde die Bremer Volkszeitung mit den Publikationsorgan der USPD „Bremer Arbeiter-Zeitung“ zur „Bremer Volkszeitung (Bremer Bürger-Zeitung)“. Chefredakteure waren Alfred Faust und Wilhelm Kaisen.  Auch Hans Hackmack, der 1945 den Weser Kurier gründete, war ab 1922 als Redakteur bei der Bremer Volkszeitung.[wikipedia] […]