Geboren wurde Ludwig Quidde 1858 in Bremen, Schulbesuch am „Alten Gymnasium„, Historiker, Publizist, Pazifist und linksliberaler Politiker. Er erhielt 1927 den Friedensnobelpreis und emigrierte nach Hitlers Machtübernahme in die Schweiz, wo er hin und wieder für die „Neue Zürcher Zeitung“ arbeitete. Die asylrechtliche und politische Situation für Emigranten in der Schweiz in diesen Jahren ließ es […]
Wo einmal in Bremen an der Nordseite des Doms, etwa 18 Meter vor dem Brauttor, ein Schafott stand, befindet sich ein großer, mit einem Kreuz versehener Pflasterstein – der Spuckstein. Er erinnert an die Hinrichtung der Serienmörderin Gesche Gottfried im Jahre 1831. Dieser etwa 20 mal 25 Zentimeter große Stein wird als Spuckstein bezeichnet. Wie […]
Am Bunker an der Ecke Grasbergerstraße/Pastorenweg befindet sich seit September 1978 ein großes Wandbild mit vielen Hinweisen auf die Geschichte des Stadtteils Gröpelingen. Es wurde gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Kunst vom Bremer Professor Jürgen Waller angefertigt und auf Initiative der Geschichtswerkstatt Gröpelingen 2009 vom Künstler selbst restaurierter. Auf dem Bild wird u.a. verwiesen auf die […]
Am 25. August 1942 wurde um 06.15 Uhr der damals 17-jährige Walerjan Wróbel in der Hamburger Untersuchungshaftanstalt mit dem Fallbeil hingerichtet. Der junge polnische Zwangsarbeiter, geboren am 2. April 1925, hatte an seiner Arbeitsstätte, einem Bauernhof in Lesum/Bremen, in einer Scheune ein Feuer angezündet, in der Hoffnung, die Deutschen würden ihn deswegen zurück nach Hause schicken. […]
[fn]Zit n. W. Hundertmark; bearbeitet von Redaktionsgruppe SPURENSUCHE[/fn]Im Sommer 1935 werden 88 SPD-Mitglieder, darunter Hermann Osterloh, Willy Dehnkamp, Hans Hackmack, Johann Kühn und Anna Stiegler wegen Hochverrats festgenommen und angeklagt. Sie erhalten im November hohe Zuchthausstrafen. Daran schloss sich Haft in einem Konzentrationslager an, die viele nicht überlebten. Johann Kühn starb 1945 auf dem Marsch […]
Unter der Überschrift „Juden raus" in Hastedt berichtete die taz Bremen,dass bereits am 24.09.2003 nur einen Steinwurf entfernt vom Jüdischen Friedhof Hakenkreuze und antisemitische Sprüche gesprüht wurden In der Nacht vom 2./3. August 2010 wurden erneut "Auf dem jüdischen Friedhof in Bremen-Hastedt 12 Grabsteine beschädigt." (aus dem Polizeibericht) Der Israelitische Friedhof in Hastedt wurde 1796 […]
Der letzte Gottesdienst im Dom vor Kriegsende fand im April 1945 aus Sicherheitsgründen in einer der beiden Krypten statt. Obwohl durch Bombardierung teilweise beschädigt, konnten im Dom gleich nach Kriegsende wieder regelmäßig Gottesdienste stattfinden. Im März des Jahres 1945 explodierte an der Nordseite des Doms eine Sprengbombe. Infolgedessen stürzten Teile des Gewölbes ein. Das gesamte […]
Auf dem Bremer Marktplatz fand die erste öffentliche Weihnachtsfeier statt. Nach dem Bürgermeister sprach der amerikanische Militärkommandeur. Brennhexen als mobile Öfen, Kohlenklau, Lebensmittel-Sonderrationen halfen den Menschen, ihre Not zu überwinden.
Am 20. November 1945 werden in einem Keller auf dem Hof Kapelle des Bauern Flothmeier im Niederblockland 12 Menschen durch Schüsse ermordet. Offensichtlich sind die Familien Flothmeier und Hamelmann, darunter 4 Enkelkinder des Hofbesitzers, ihre Angestellten und eine Besucherin einem Raubüberfall zum Opfer gefallen. Nur Wilhelm Hamelmann, Schwiegersohn des Bauern, überlebt das Gemetzel. Schwerverletzt gelingt […]
Bis zum Kriegsende hatte der Verleger Schünemann mit den Nationalsozialisten zusammengearbeitet und die Bremer Nachrichten herausgegeben, deshalb wurden die Maschinen durch die Amerikanische Besatzung beschlagnahmt und dann die neue Zeitung: der WESER KURIER herausgegeben. Lizenzinhaber und Mitinhaber wurde der Redakteur der von den Nazis verbotenen sozialdemokratischen Bremer Volkszeitung, Hans Hackmack.