Holocaust Überlebende brauchen Hilfe

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In Israel leben heute immer noch ca. 200.000 Überlebende des Holocaust. Viele von ihnen leider immer noch unter den Spätfolgen ihres damaligen Leidenswegs. Viele von ihnen leben in Armut. Damit ihnen ein Leben in Würde gesichert werden kann, haben sich die deutsche “Initiative 27. Januar” mit drei israelischen Sozialorganisationen zusammen getan, um Spenden für sie zu sammeln und diese anschließend zu verteilen. Unter den Namen “Aktion Würde und Versöhnung” wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Empfänger ist die “Initiative 27. Januar”, Stichwort “Holocaustüberlebende”. Die Bankverbindung ist wie folgt: Evangelische Kreditgenossenschaft eG, Konto 20 5344 166, BLZ: 520 604 10.

Zwei neue Ausstellungen zur Rolle der Polizei in der Unteren Rathaushalle

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Vom 26.2. – 2.4.2013 sind in der Unteren Rathaushalle in Bremen zwei Ausstellungen zu sehen:

  •  ”Polizei. Gewalt. Bremens Polizei im Nationalsozialismus”
  • “Bürger. Polizei. Bremens Polizei 1945 bis heute”

Beide Ausstellungen knüpfen an der Ausstellung zur Rolle der Polizei seit dem Ersten Weltkrieg an, die bereits vor zwei Jahren in Bremen zu sehen war. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Vor Ort können die Begleitbücher zur beiden Ausstellungen zum Preis von € 9,90 erworben werden.

Veranstaltung DIGITALE SPURENSUCHE

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Am Beispiel der digitalen Plattform “Spurensuche Bremen” können interessierte Bürger/innen erfahren, was während der Nazi-Zeit in der eigenen Nachbarschaft alles passiert ist. Hat es dort Widerstand gegeben, sind Nachbarn deportiert oder gefangen genommen worden, hat es auch Naziverbrecher in der Straße gegeben? John Gerardu vom Verein “Erinnern für die Zukunft” erklärt anschaulich, wie man diese Spuren selbst am PC verfolgen kann.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, d. 12.3.2013, 19.00 Uhr, in der Landeszentrale für politische Bildung, Osterdeich 6, Bremen, statt.

„Russenlager“ und Zwangsarbeit. Bürger-Engagement für vergessene NS-Opfer in Ländern der ehem. Sowjetunion

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Am Mittwoch, 23. Januar 2013,  um 19.30 Uhr,  im forum Kirche, Hollerallee 75, 28209 Bremen, berichtet Eberhard Radczuweit (Berlin), Initiator des Projekts.

Die „Zwangsarbeiterentschädigung“ erreichte nicht alle Überlebenden des nationalsozialistischen Terrors. Der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbl übermittelt deshalb Geldspenden und korrespondiert seit 10 Jahren mit „vergessenen“ NS-Opfern in Ländern der ehemaligen Sowjetunion und verbreitet deren Erinnerungen.

Der Verein hat die Wanderausstellung „Russenlager“ und Zwangsarbeit – Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener – gefördert von der Stiftung „Erinnern, Verantwortung, Zukunft“ – zusammengestellt, die im kommenden Jahr auch in Bremen gezeigt werden wird.

Der Vortrag ist Teil des Programms zum 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

27.01.2013: Tag des Gedenkens der Opfer vom Nationalsozialismus

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Kurz vor Weihnachten erscheint bereits das Programmfaltblatt zum Tag des Gedenkens der Opfer vom Nationalsozialismus. Während der Tag selbst am 27.01.2013 begangen wird, bieten unterschiedliche Initiativen, Institutionen und Einzelpersonen im Sinne dieses Gedenktages ein Rahmenprogramm an. Das Faltblatt kann kostenlos abgeholt werden in der Landeszentrale für politische Bildung, Osterdeich 6, 28203 Bremen.

Film im Kino “Blut muss fliessen – Undercover unter Nazis”

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Am 06. Dezember 2012 wird um 19.30 Uhr im City46 Kommunalkino Bremen e.V. (Birkenstraße 1, 28195 Bremen) der Film “Blut muss fliessen – Undercover unter Nazis” gezeigt. Im Anschluß am Film gibt es eine Diskussion u.a. mit dem Produzenten Peter Ohlendorf.
Der aktuelle Film zeigt, wie einfach es manchmal für rechtsextremistische Bands ist, Auftrittsmöglichkeiten in Deutschland und Österreich zu bekommen und ihre menschenverachtenden Texte unter dem meist jungen Publikum zu verbreiten.

Reservierungen und Vorverkauf sind ab dem
22. November 2012 direkt beim City46 Kommunalkino Bremen e.V. unter
0421/ 95 79 92 90 bzw. direkt vor Ort möglich.

Kreativwettbewerb “Jüdisches Leben in Bremen”

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Schüler/innen ab 9. Klasse sowie Studierende können sich am Wettbewerb zum “Jüdischen Leben in Bremen” beteiligen. Dabei geht um das aktuelle Leben jüdischer Bürger/innen in unserer Stadt. Eingereicht werden können Videos, Zeichnungen, Musikstücke, Texte etc. Der Wettbewerb ist ausgeschrieben worden von der Konrad-Adenauer-Stiftung, Martini Str. 25, 28195 Bremen. Die Beiträge müssen bis zum 16.11.2012 bei der Stiftung abgegeben werden. Zu gewinnen sind Preise in Höhe von bis zu € 1.000.

Angebote für Schulen ohne Rassismus – mit Courage

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die Bundeskoordination von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bietet allen Courage-Schulen und Kooperationspartnern kostenfreie Workshops und Seminare im Bereich der Menschenrechtserziehung und Antidiskriminierung an. Dieses Angebot gilt bis 31.05.2013.

Unsere Themen:

  • “Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft”
  • “Fatma ist emanzipiert, Michael ein Macho!? Geschlechterrollen im Wandel”
  • “Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus”

Weitere Themen im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit sind auf Anfrage möglich.

Die Workshops und Seminare richten sich an die Zielgruppen:

  • LehrerInnen
  • SozialpädagogInnen und MultiplikatorInnen der Jugendbildung
  • SchülerInnen der Oberstufe

Sie sind somit sowohl als Fortbildung für die Profis als auch als hochklassige Bereicherung z. B. von Schulprojekttagen durchführbar.

Die Bundeskoordination vermittelt über ihre Kooperationspartner eine Vielzahl von kompetenten ReferentInnen, deren Honorare und Reisekosten sie nach Absprache übernimmt. Die Konditionen sowie nähere Informationen zu den Angeboten findet ihr hier

Anfragen:

Mark Medebach
Tel: 030 – 21 45 86 – 19
Email: schule@aktioncourage.org

Autorenlesung “Tödliche Offenbarung” mit Cornelia Kuhnert

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Am 25.9.2012 findet um 19.00 Uhr die Lesung des Polit-Krimis “Tödliche Offenbarung” in der Krimibibliothek der Stadtbibliothek Bremen statt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie wird organisiert vom Landesberatungsnetzwerk” pro aktiv gegen rechts - Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven” und der Stadtbibliothek Bremen.Weiterer Kooperationspartner ist die Buchhandlung Franz Leuwer Buch & Kunst.
Kurze Inhaltsbeschreibung:
Ein Polit-Krimi über das Massaker von Celle, die sog. “Celler Hasenjagd”. Der Journalist Henry Broderich liegt erdros­selt hinter dem Caddyraum des Golfclub Isernhagen. Broderich ist für seine Manipulationsversuche durch Internetportale be­kannt. Weniger bekannt ist er für seine Mitar­beit bei den „Aufrechten Deutschen“, einer rechten Partei, die gerade ein Schulungs­zentrum bei Ehlershausen plant. Junge Leu­te wollen das nicht tatenlos hinnehmen und organisieren Mahnwachen gegen Rechts. Als einer der Aktivisten plötzlich spurlos ver­schwindet, wird Hauptkommissar Beckmann die Leitung der Sonderkommission übertra­gen. […]
Nähere Informationen zum Buch finden Sie unter: http://www.corneliakuhnert.de

Eine deutsch-jüdische Geschichte, die noch nie erzählt wurde

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Ab 6.9.2012 präsentiert das Kommunalkino City46, Birkenstr. 1, 28195 Bremen, den Film “Die Wohnung” von Arnon Goldfinger. Der Film zeigt auf, wie sich der Filmemacher in der Wohnung seiner verstorbenen Großeltern in Tel Aviv zurück in die Geschichte bis nach Berlin während der Nazi Zeit tastet. So verfolgt er eine bisher unbekannte Spur: aus Briefen findet er heraus, dass seine Großeltern Gerda und Kurt Tuchler mit der Familie des SS-Offiziers Leopold von Mildenstein befreundet waren. 5 Jahre hat Arnon Goldfinger für seinen Film, in dem er diese Spure nachgeht, gebraucht, nun ist er in Bremen zu sehen.