Treueeid der Bremer Pastoren auf A. Hitler

20. April 1938
Am Dom, Bremen

Am 20.04.1938 verlangte Landesbischof Heinz Weidemann von allen Pastoren der bremischen Landeskirche, dass sie zum 49. Geburtstag Adolf Hitlers öffentlich einen Treueid ablegen. Nur fünf von ihnen verweigern sich, nicht aus Protest gegen das NS-System, sondern weil Weidemann den Eid abnahm.

Der Treueid war die Idee der Deutschen evangelischen Kirche, um sich damit der Reichsführung anzubiedern.  Weidemann gehörte den Deutschen Christen an, die sich als SA Jesu Christi verstanden. Der evangelische Bremer Pastor Friedrich Denkhaus verlangte das Führerprinzip im Staat, nicht aber in der Kirche. Gleichgeschaltet wurden die Kirchen im Reich am 24. Januar 1934.

Veröffentlicht am

Diese Seite wurde zuletzt am 27. Januar 2020 geändert

Ein Hinweis zu “Treueeid der Bremer Pastoren auf A. Hitler”

  1. H. DIETER OEHLKE sagt:

    Es ist aufbauend, von aufrechten Menschen in der schweren Zeit zu lesen. Mich würde interessieren, wie sich die babtistischen Gemeinden damals verhalten haben.

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