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Zwangsarbeiter

Kriegsgefangene, Zwangs- und Fremdarbeiter in Oslebshausen

Von 1941 bis 1945 befanden sich auf dem jetzigen Industriegebiet an der Oslebshauser Heerstraße zwischen den Straßen „An der Fuchtelkuhle“ und der Eisenbahn- bzw. (heutigen) Autobahnüberquerung drei große Lager, in denen über 3.000 Kriegsgefangene sowie sog. nicht „reichsdeutsche“ Zwangs- und Fremdarbeiter untergebracht waren. Zu den Fremd- und Zwangsarbeitern gehörten Niederländer und Belgier. Das Kriegsgefangenenlager befand sich […]

Schule als Zwangsarbeiterlager

In der Grundschule an der Kantstraße wurden ab August 1941 Zwangsarbeiter untergebracht, die vom Senator für Bauwesen zum Bau von Bunkern eingesetzt wurden. Ab Januar 1943 waren es hauptsächlich belgische (flämische) und niederländische Männer, die in der Schule lebten. Das Lager wurde verwaltet von der DAF (Deutsche Arbeitersfront). Akten belegen jedoch, dass sie nicht nur für […]

Oberschule am Leibnizplatz diente als Zwangsarbeiterlager

Die heutige Oberschule am Leibnizplatz wurde von den Nazis 1938 umbenannt in „Kapitän König Schule“. Damit sollte Paul König geehrt werden, der im Ersten Weltkrieg U-Boot Kapitän war und ab 1917 eine Gruppe von Schiffen anführte, die Sperren der Seewege durchbrechen sollten. Anschließend war er in der Marineleitung tätig. In den Jahren 1944 und 1945 […]

Zwangsarbeiter Mitte im Neustädter Wohngebiet untergebracht

Der Festsaal Sielers, der sich in der Pappelstraße 57 befand, diente ab 1941 als Lager für 22 Männer, überwiegend Franzosen. Sie waren Kriegsgefangene bzw. Zwangsarbeiter, die überwiegend beim Bau von Bunkern eingesetzt wurden. Dazu gehörte wohl auch der anliegende Hochbunker an der Ecke Pappelstraße/Moselstraße. Das Lager wurde verwaltet von der DAF (Deutsche Arbeitsfront), die ihren Sitz […]

Bunker als Krankenhaus

Der Bunker an der Hans-Böckler-Str. mit der Nummer F 97 ist auch als Diakonissenbunker bekannt, weil er während des Zweiten Weltkrieges im Rahmen des sog. „Führerbauprogramms“ als Krankenhaus dienen sollte bzw. als Schutzraum für Patienten während der alliierten Bombenangriffe. In Bremen gab es damals weitere 6 Bunker, die als solche eingerichtet waren. Der Bunker F […]

Zwangsarbeit bei der Bremer Wollkämmerei

1883 Gründeten Bremer Kaufleute in Blumenthal die Bremer Wollkämmerei. 1884 Nahm sie ihren Betrieb auf. Im Werk wurde Wolle, die hauptsächlich aus Neuseeland importiert wurde, gesäubert, sortiert und anschließend verarbeitet. Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte die BWK zu den personalintensivsten Betrieben in Bremen. Als während des Zweiten Weltkrieges die deutsche Belegschaft immer mehr zur Wehrmacht […]

Massengräber auf den Friedhöfen der Michaelskirche in Neuenkirchen-Rekum

Auf den Friedhöfen der evang.-reformierten Michaels-Kirchengemeinde in Neuenkirchen-Rekum sind in den Jahren 1944-1945 mindestens 65 Fremd- und Zwangsarbeiter/innen, darunter auch Kleinkinder und Säuglinge dieser Arbeiterinnen, beigesetzt worden. Dies ergibt sich aus dem Gräberverzeichnis der zuständigen Friedhofsverwaltung. Diese Gräber existieren heute nicht mehr in Neuenkirchen. Die Toten wurden nach dem Krieg exhumiert. Ein Teil von ihnen […]

Zwangsarbeiter in Großwäscherei Hayungs

Bremen-Hastedt, Haltestelle Weserwehr. Wo sich heute die Endhaltestelle der Straßenbahn Linie 3 befindet, liegen polnische ZwangsarbeiterInnen unter Trümmern begraben – wie viele, ist unklar, wie sie heißen, auch. Umgekommen sind sie am 12. Oktober 1944, bei einem alliierten Bombenangriff. Die Frauen, allesamt Zwangsarbeiterinnen der Großwäscherei Hayungs, saßen in einem behelfsmäßigen Erdbunker, den sie selbst gegraben […]

Baracke 27

Die „Baracke 27“ gehört zum Außenbereich des „Marinegemeinschaftslagers“ II, welches 1939 zum Bau des „Kriegsmarine Öllagers Farge“ in der Neuenkirchener Heide errichtet worden war. Sie stammt aus dem Winter 1944/45, ist also erst relativ spät gebaut worden. Wahrscheinlich sieht sie ähnlich aus, wie die anderen Baracken, die sich im Lager befanden. Es kann wohl als […]

Baracke Wilhelmine

Ab 1936 wurden von den Nazis auch in Bremen und Umgebung riesige Aufrüstungsprojekte gestartet, die die Wehrfähigkeit des deutschen Heeres vergrößern sollten. So wurde u.a. in Bremen-Farge angefangen mit dem Bau gewaltiger Tankanlagen, die für die Versorgung der Luftwaffe geplant waren. Das Lager ist bekannt unter dem Namen „Tesch“. Zwei Jahre  später fing dann die […]